Fussball

Spaniens Erstliga-Fußballerinnen streiken für mehr Geld

Frank Hellmann

Von Frank Hellmann

Do, 14. November 2019 um 19:43 Uhr

Frauenfussball

BZ-Plus Der spanische Frauenfußball entwickelt sich rasant, doch ab diesem Wochenende wird auf unbestimmte Zeit gestreikt. Der Grund: Die Bezahlung stimmt nicht. Die Frauen wollen einen Mindestlohn.

Ángela Sosa mag es, den Bizeps zu spannen und ihre Tätowierung zu zeigen. "Bis ins Unendliche und darüber hinaus", prangt auf ihren muskulösen Oberarmen. Das ganze Leben der Nationalspielerin von Atletico Madrid war bislang ein Kampf. Sie wuchs in einer der ärmsten Stadtviertel Sevillas auf, und wenn sie Fußball spielte, rieten fremde Menschen ihrem Vater, dass seine Tochter doch lieber putzen gehen sollte, damit würde sie eher Geld verdienen. Anfangs stimmte das ja auch, wie die 26-Jährige einmal erzählte. "Wir haben früher immer alles in einen Topf geworfen und geteilt: Heraus kamen 75 Euro pro Kopf."

Es geht um 16 000 Euro Mindestlohn im Jahr
Inzwischen geht es um andere Summen. Genau genommen um 16 000 Euro Mindestlohn jährlich, den alle Spielerinnen der Primera Iberdrola erhalten ...

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