26 Profis werden auf Herz und Nieren geprüft

Peter Cleiß

Von Peter Cleiß

Mi, 01. Juli 2020

Fussball International

Der französische Fußball-Erstligisten Racing Straßburg blickt einer Saison entgegen, die am 22. August beginnen soll.

Am Montag ist Racing Straßburg in die längste Vorbereitungszeit der jüngeren Vereinsgeschichte gestartet. Acht Wochen vor dem geplanten ersten Spieltag der ersten französischen Fußball-Liga, am 22. August, versammelte Racing-Coach Thierry Laurey nach der Corona-Pause und dem Sommerurlaub erstmals wieder seine Spieler um sich. Insgesamt 26 Profis werden eine Woche lang in verschiedenen Tests auf Herz und Nieren geprüft, um dem Trainerstab ein genaues Bild der Fitness zu geben. Dabei werden auch noch die gültigen Corona-Regeln (Abstand halten; Masken tragen) eingehalten.

"Wir wissen, dass wir bald wieder ganz normal trainieren können und darauf freuen wir uns" erläuterte Laurey. Sämtliche Spieler und alle Betreuer und Trainer aus dem Umfeld der Mannschaft werden regelmäßig getestet, so dass Laurey aktuell davon ausgeht, dass kein Spieler vom Virus betroffen ist. "Aber wir wissen natürlich, dass sich dies jederzeit ändern kann". Mit Abdallah Ndour, Jeremy Grimm und Benjamin Corgnet haben nur drei Spieler den Club bisher verlassen. Neu verpflichtet wurden für die Saison 2020/2021 Mahamé Siby (US Valenciennes) und Mehdi Chahiri (Red Star Paris). "Sollten wir eine günstige Gelegenheit haben, werden wir noch jemand für das defensive Mittelfeld holen", so Laurey weiter.

Die Gerüchte rund um den Straßburger Erstligisten sprechen auch schon von einem Namen: Maxime Gonalons, derzeit beim spanischen Club von Grenada unter Vertrag, könnte Jonas Martin ersetzen, der im Herbst zu Stade Rennes gewechselt war. Mehr Veränderungen, so der Coach weiter, würden nur vorgenommen, wenn durch einen überraschenden Verlust eines Spielers Handlungsbedarf entsteht. Laurey hofft, die vor Wochen heftig umworbenen Mohamed Simakan und Ibrahima Sissoko halten zu können. "Wir sind noch nicht am Ende unseres Projektes angekommen. Wenn die Mannschaft noch weiter wachsen darf, die Stabilität im Umfeld hält und die Weiterentwicklung unserer Nachwuchs-Akademie sowie der Stadion-Umbau abgeschlossen sind, dann wird Racing auf einem noch höheren Niveau spielen können."