Analyse der WM

Das Turnier in Russland brachte für den Weltfußball nur wenig Fortschritte

Frank Hellmann

Von Frank Hellmann

Mo, 16. Juli 2018 um 09:49 Uhr

Fußball-WM

BZ-Plus Es gab bei dieser Weltmeisterschaft keine Mannschaft, die sich mit ihrer Spielidee über die anderen erhoben hat. Die letzte Revolution gab vor acht Jahren die Tiki-Taka-Methode der Spanier.

Eine Szene aus einem Hotelkomplex von St. Petersburg vor wenigen Tagen: Ein Anhänger der Seleção saß in seinem gelben Trikot an der Theke, orderte ein Bier und redete kein Wort. Manche brauchen halt, um eine Enttäuschung zu verarbeiten. Abertausende Brasilianer haben den Schlussakkord der WM 2018 vor Ort noch erlebt, aber statt empathisch den Rekordweltmeister anzufeuern, haben sie apathisch die Kür des neuen Weltmeisters verfolgt. Ist zwar ihr Lebensstil angesagt, aber ihr Fußballstil aus der Zeit gefallen? Mitnichten.

Lange galt der sehr geordnete Auftritt der Südamerikaner – nur ein Gegentor bis zum Achtelfinale – als titelverdächtig. Ihre Schwäche war letztlich fehlende Effizienz. In fünf Spielen verzeichnete Brasilien mit 103 Torschüssen mehr als jeder der Halbfinalisten Kroatien ...

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