Für die Spatzen wird’s stürmisch

Jochen Dippel

Von Jochen Dippel

Fr, 14. Februar 2020

Handball 2. Bundesliga

HSG-Handballerinnen zu Gast beim Meister in der Nordheide.

FREIBURG (jd). Die Erfolgserlebnisse in der jüngeren Vergangenheit sind rar gewesen, das Selbstbewusstsein ist entsprechend gesunken, die Gegner werden für die Zweitliga-Handballerinnen der HSG Freiburg aber nicht leichter: Nach dem Duell mit dem Tabellensechsten Nord Harrislee reisen die Red Sparrows nun am Samstag zum Rangzweiten und Meister der vergangenen beiden Spielzeiten, Handball Luchse Buchholz-Rosengarten, ehe sie eine Woche später beim Vierten, VfL Waiblingen, gastieren. Die Chancen auf Punkte dürften, zumal auf fremdem Terrain, nicht allzu hoch angesiedelt sein.

Dies umso mehr, als die Freiburgerinnen in der Nordheide erneut ohne ihre verletzten Leistungsträgerinnen Rebecca Dürr und Angelika Makelko auskommen müssen. Dort dürfte es überaus stürmisch werden. Die Luchse stellen die beste Abwehr (414) und den stärksten Angriff der Liga (552), der fast 150 Tore mehr erzielte als die HSG (406). Für Trainer Ralf Wiggenhauser steht nicht so sehr das aktuelle Ergebnis als vielmehr die "Entwicklung der Mannschaft" im Vordergrund. Zumal er zuletzt durchaus "positive Ansätze" sah, auf denen es gelte, "aufzubauen und einfach ein gutes Spiel zu machen".