HANDBALL

pau,sms,bz

Von Peter Schaub, Stephanie Maier-Straubmüller & BZ-Redaktion

Mo, 10. Februar 2020

Landesliga Nord

LANDESLIGA NORD

Spannend bis zum Ende

HGW Hofweier II – TuS Ottenheim, 26:28 (11:12) (pau). Chris Berchtenbreiter machte den minimalen Unterschied aus. Fünf Feldtore unmittelbar nach der Pause, vier Treffer zwischen der 55. Minute und dem Schlusspfiff, damit sicherte er seiner Mannschaft den knappen Erfolg über die HGW-Reserve. Beide Abwehrreihen arbeiteten äußerst effektiv, mit starken Torhütern als letztem Rückhalt. Beide Angriffsreihen bevorzugten schnelle Angriffe über die erste und zweite Welle und beide Mannschaften erlaubten sich trotzdem nur ganz wenige technische Fehler. Dass Hofweier die Punkte dem TuS überlassen musste, lag an wenigen, aber für den Spielausgang wichtigen, Szenen. Zwei vergebene Strafwürfe, ein oder zwei falsche Entscheidungen in der Schlussphase, die den Gast wieder in Ballbesitz brachten, statt den Ausgleich zu bringen. Und schon war es geschehen. HGW-Coach Georg Fischinger sagte: "Mit der Leistung bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis jedoch nicht. Mit etwas mehr Spielglück und Cleverness wäre ein Punktgewinn möglich gewesen."

HGW Hofweier II: Knuth, Hilger; Zimmermann 2, Remmel, Ruf 1/1, Monschein, Volk 2, Stocker 8/1, Eichhorn, Hackhofer, Barbon 7, Neff 3, See 3, Mattes. TuS Ottenheim: Wußler, Coifu; Emrich 3, Betzler 2, Kaufmann, Mattes 2, Weide 5, Wilhelm 1, Funk, Thielecke, Heim, Métier 5, Schneckenburger, Berchtenbreiter 10/2. Spiel-Film: 4:1 (7.), 4:4 (10.), 9:9 (22.), 11:12 – 12:15 (35.), 18:19 (41.), 21:20 (49.), 23:23 (53.), 24:27 (59.), 26:28.

Mit einem Punkt belohnt

HSG Ortenau Süd – HSG Hanauerland 30:30 (16:20) (sms). Dass es ein schweres Spiel werden würde, war allen Akteuren der HSG Ortenau Süd bekannt. Die Hanauer hatten sich in der Winterpause verstärkt und sind nun seit sieben Spielen ungeschlagen. Von Beginn an zeigten beide Teams eine engagierte und kämpferische Leistung, bei der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Nach dem 10:10, brach das Steponavicius-Team allerdings ein. Schnelle und unkonzentrierte Abschlüsse, sowie Ballverluste waren die Folge. Die Gäste nutzen diese Schwächephase und warfen sich mit fünf Treffern in Folge eine 10:15-Führung heraus. Nach dem Seitenwechsel stellte der Gastgeber eine starke Defensive und hatte mit Stephan Richini den notwendigen Rückhalt im Gehäuse. Die Zuschauer sahen eine Leistungssteigerung ihrer Jungs, die in den zweiten dreißig Spielminuten alles umsetzten, was durch den Coach in der Kabine vorgegeben wurde. Tor um Tor wurde der Rückstand verringert und beim 24:24 in der 43. Spielminute wieder ausgeglichen. 45 Sekunden vor dem Ende gelang dem Steponavicius-Team das 30:30. "Ich bin richtig stolz auf meine Jungs", sagte Steponavicius nach der Begegnung. Sein Team hatte sich letztlich mit dem einen Punkt doch noch für die kämpferische Aufholjagd belohnt.

HSG Ortenau Süd: Richini, Betzler 10/5, Fimm 1, Bolz 1, Göpper 7, Ruf 5, Schilli 1, Meister, Bechtold, Wilhelm 3, N. Herzog 2, Heim, Zacharias, Glatz. Spiel-Film: 4:4 (5.), 10:10 (14.), 10:15 (19.), 16:20 – 19:21 (36.), 24:24 (44.), 27:29 (56.), 30:30.

Negativserie hält an

TuS Schuttern – TS Ottersweier, 33:35 (18:19) (be). Nach nunmehr drei punktlosen Spielen in Folge sollte in eigener Halle endlich wieder ein Sieg eingefahren werden um den Negativtrend zu stoppen. Erfreulicherweise standen Trainer Axel Schmidt mit Spielmacher Florian Kopf und Abwehrchef Jannik John wieder zwei zuletzt schmerzlich vermisste Spieler zur Verfügung. Die Gäste erwischten den besseren Start, immer wieder gelang es ihnen einfache Tore zu erzielen, da die TuS-Abwehr nicht kompakt stand. Im Verlauf der letzten Viertelstunde der ersten Hälfte kämpfte sich der TuS, nach zwischenzeitlichem fünf Torerückstand, Tor um Tor wieder heran. So stand es zur Pause 18:19. Die Vorgabe für Durchgang zwei lautete daher: Die Lücken zu schließen. Der TuS glich nun immer wieder aus, eine Führung gelang ihm aber nicht. Vielmehr lag der TuS nach 45 Minuten erneut fünf Treffer zurück. Alle Vorsätze schienen wieder vergessen. In der verbleibenden Spielzeit gelang es den Gästen die Heimmannschaft auf Distanz zu halten.

TuS Schuttern: K. John, Krajnc; J. John 2, Kopf 5, Schrempp 5, Krug 2, Lischke 3, Nienstedt 4, Dittrich 7/3, Silberer 3, Priebe, Gerteis, Welle 2. Spiel-Film: 2:5 (6.), 10:15 (19.), 16:16 (26.), 18:19 – 22:22 (39.), 22:27 (45.9, 29:31 (54.), 31:35 (58.), 33:35.