SPORT(VOR)SCHAU

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Von Wolfgang Künstle, Stephanie Maier-Straubmüller, Peter Schaub, Lars Blümle & BZ-Redaktion

Fr, 22. Februar 2019

Südbadenliga

HANDBALL SÜDBADENLIGA

Abwehr ist wichtig

TuS Schutterwald – HSG Freiburg, Samstag, 19.30 Uhr, Mörburghalle (wk). Der Aufsteiger aus Freiburg ist stark in die Saison gestartet, hat jedoch in letzter Zeit einige Probleme und ist inzwischen in der Bedeutungslosigkeit des Mittelfelds verschwunden. Nach wie vor lebt das Spiel der Breisgauer von dem zweitligaerfahrenen Mathias Riedel, der die Mannschaft anführt. Yannick Cesar, der zum Saisonbeginn von Schutterwald zur HSG wechselte, hat sich das Kreuzband gerissen und fehlt den Freiburgern langfristig. Im Hinspiel überzeugten die Schutterwälder und gewannen in Freiburg deutlich. "Ich hoffe, dass wir an diese Leistung anknüpfen können", sagt Trainer Nico Baumann. Das Wichtigste ist, dass unsere Abwehr vergangene Woche wieder funktioniert hat und alle wieder für den Nebenmann gearbeitet haben. Sicher müssen wir wieder an unsere Leistungsgrenze herankommen, um die beiden Punkte zu behalten." Baumann muss auf Moritz Pilsitz, Max Möschle und Felix Heuberger verzichten.

Punkte sammeln

TuS Helmlingen – HSG Ortenau Süd, Sonntag, 17 Uhr (sms). 40 Minuten lang bot die HSG am Samstag dem Ligaprimus die Stirn. Trotz der Niederlage hofft Trainer Mirko Reith, dass diese Leistung sein Team beflügeln kann: "Wenn wir so spielen, wie in der ersten Halbzeit gegen Hofweier, können wir vielleicht etwas Zählbares mitnehmen." Der TuS Helmlingen zeigte zuletzt schwankende Leistungen, hält sich aber im oberen Mittelfeld der Liga. Die HSG Ortenau Süd benötigt noch Punkte, um sich aus der Abstiegszone zu spielen. Dem Trainer fehlen der urlaubende Wito Göpper sowie der verletzte Nico Herzog. Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kann die HSG diese Ausfälle kompensieren.

LANDESLIGA NORD

Interessanter Gast

HGW Hofweier II – HTV Meißenheim, Samstag, 15 Uhr, Hohberghalle (pau/wk). Schon am frühen Nachmittag erwartet die Handballfans in der Hohberghalle eine interessante Konstellation. Einmal gibt der unangefochtene Tabellenführer sein Gastspiel in der Hohberghalle, dazu sitzt mit Frank Ehrhardt, als überaus erfolgreichem Trainer bei der SG, ein HGW-ler auf der Bank der Gäste. Die Akteure von Frank Ehrhardt dominieren die Klasse nach Belieben. Die Qualität der Mannschaft mit Timo Häß, letzte Saison noch beim HGW und Pascal Fleig, von der SG Köndringen/Teningen gekommen, ist beachtlich. Für die Gastgeber eine kaum zu bewältigende Aufgabe. Trainer Tobias Ruf: "Bei uns sind Sebastian Schulz und Yannick Rottler wieder zurück im Kader.
Roman wird wieder in der Ersten spielen.
Hinter Lukas Eichhorn steht noch ein Fragezeichen, da er Samstag in Schuttern umgeknickt ist. Ich erwarte eine offensive 3:3 Abwehr von Meißenheim. Mit dieser Abwehr haben sie schon einige Mannschaften in den Wahnsinn getrieben."
"Wenn sie einmal losgelassen werden, können sie alles umreißen", sagt HTV-Trainer Frank Ehrhardt vor dem Auftritt bei seinem Heimatverein. "Sie sind eine richtig geile, junge Gruppe und es macht Spaß, ihnen zuzuschauen." Im eigenen Haus musste Ehrhardt diese Woche improvisieren, da die Meißenheimer Halle wegen Bauarbeiten gesperrt war und der HTV somit in anderen Unterkünften üben musste. Auch personell hat Ehrhardt Sorgen, weil einige Spieler gesundheitlich angeschlagen sind. "Die Aufstellung kann ich deshalb erst kurzfristig festlegen."

Heimsiege zählen

TuS Ottenheim – HR Rastatt/Niederbühl, Samstag, 20 Uhr, Rheinauenhalle (lab). "Das Ziel sind Heimsiege", sagt TuS-Trainer Ulf Seefeldt. In der Hinrunde hatte sein Team die Aufgabe gegen den robusten Gegner vor allem in der zweiten Halbzeit gut gelöst. Das muss auch am Samstag gelingen, denn die HR hat zwar in der Defensive seine Schwachstelle, konnte aber auch schon in einigen Partien überzeugen. Ottenheim muss nur auf Yannick Ehret verzichten, der mit einer Fußverletzung ausfällt. Die Vorgabe von Ulf Seefeldt ist eindeutig, "wir wollen eine engagierte Leistung abliefern."

Große Unsicherheit

TVS Baden-Baden II – TuS Schuttern, Samstag,17.30 Uhr (be). Eine stabile Deckung benötigt die Mannschaft von Axel Schmidt bei der Reserve des Drittligateams. Die belegt aktuell als Drittletzter einen Relegationsplatz und hat zu Hause mit bemerkenswerten Ergebnissen aufhören lassen. So besiegte der TVS vergangenes Wochenende den TuS Ottenheim deutlich. Da das Drittligateam derzeit chancenlos den letzten Tabellenplatz ihrer Liga belegt, kann man nie sicher sein, mit welchem Team der Gastgeber auflaufen wird. Bis auf die Langzeitverletzten kann der TuS auf den gesamten Kader zurückgreifen.

SÜDBADENLIGA FRAUEN

Weniger Fehler

TuS Ottenheim – SV Allensbach III, Samstag, 18 Uhr, Rheinauenhalle (lab). Die Niederlage gegen Freiburg war nicht eingeplant, dennoch sollen die Ottenheimerinnen nach dem Willen ihres Trainer Tobias Buchholz Ruhe bewahren: "Wichtig ist, dass wir uns jetzt nicht verrückt machen." Viele Spielerinnen kehren zurück in den Kader. Das verbessert die Situation wesentlich. Es bleibt bei der alten Vorgabe, die Fehlerquote zu minimieren, dann kann Ottenheim auch seine Qualität ausspielen. Allerdings kommt mit Allensbach ein Team in die Rheinauenhalle, das sich im Aufwind befindet. Bis zum 11. Spieltag stand die Mannschaft noch mit vier Zählern im Tabellenkeller, seitdem hat der SV vier Mal gewonnen, unter anderem gegen die HSG Dreiland. Lediglich eine ganz knappe 22:23 Niederlage gegen Tabellenführer Schenkenzell/Schiltach unterbrach die Serie. Damit dürften die Gäste hochmotiviert in Ottenheim antreten. Anders als Allensbach sucht der TuS noch seine Form in der Rückrunde.