SPORTSPIEGEL

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Von phk, BZ-Redaktion & Lars Blümle

Mo, 18. Februar 2019

Südbadenliga

HANDBALL SÜDBADENLIGA

Schilling überragt

TuS Helmlingen – TuS Altenheim 25:31 (13:17) (phk). Dank eines überragenden Marvin Schilling und einer tollen Teamleistung gewann der TuS Altenheim souverän beim Tabellennachbarn. "Im Rahmen unserer Möglichkeiten war das eine ordentliche Leistung, die es am Freitag im Derby gegen Elgersweier zu bestätigen gilt", so der zufriedener Trainer Timo Heuberger. Nach der Startphase nahmen die Gäste das Zepter in die Hand und bauten die Führung sogar auf 10:16 aus. Für Durchgang zwei nahmen sich die Neurieder vor, nicht in den Verwaltungsmodus zu schalten, sondern weiter attraktiven Handball zu spielen. Trotz der Tatsache, dass sie lediglich mit acht Feldspielern angereist waren, hielten sie das Tempo auch im zweiten Abschnitt hoch. Helmlingen kam nicht mehr mehr als vier Tore heran. So wurde ein souveräner und verdienter Auswärtssieg eingefahren.

TuS Altenheim: Grangé, Schäfer, Schilling 16/4, Kugler 6, Sutter 4, Fels 2, Rudolf 2, Farrenkopf 1, Teufel, Reuter. Spiel-Film: 3:3 (7.), 7:8 (17.), 7:12 (21.), 13:17 – 18:23 (41.) ,22:29 (52.), 25:31.

Hartes Stück Arbeit

HC Hedos Elgersweier – SG Köndringen/Teningen II 28:26 (13:16) (davf). Das HCH-Team von Trainer Simon Herrmann fing sich im zweiten Spielabschnitt, nach dem es in der ersten Halbzeit viel zu passiv und leblos agiert hatte, und feierte einen verdienten Arbeitssieg. Die Gäste wirkten zunächst in der Defensive bissiger, im Angriffsspiel ließen sie den Ball flüssiger laufen, sodass es beim 13:16 in die Kabinen ging. Nach dem Seitenwechsel wirkte der HCH wie ausgewechselt. Gestützt auf eine bewegliche und aggressive Abwehr gelang Ballgewinn um Ballgewinn, sodass er einen 5:0-Lauf mit der 17:16-Führung (35.) abschloss. Beim 22:18 (45.) hatte sich der HCH einen komfortablen Vorsprung herausgeworfen. Ein kurzes Tief nutzte der Gast eiskalt aus und schaffte es, binnen vier Minuten zum 22:22 (49.) auszugleichen. In der Schlussphase entschieden Kleinigkeiten. HCH-Torwart Christoph Plschek zeichnete sich nun mehrfach aus, im Angriff übernahmen Stefan Räpple und Stepháne Robin die Verantwortung.

HC Hedos Elgersweier: Plschek, Lothspeich; Hackl 4, Sieverding 1, S. Räpple 2, Metelec 9/3, Oehler, Oßwald 2, Bruder, Robin 5, Vetter 1, Kreutler, Stehle 2, Fritsch 2.
Spiel-Film: 4:6 (10.), 8:9 (21.), 8:12 (23.), 13:16 – 17:16 (35.), 22:18 (45.), 22:22 (49.), 26:26 (58.), 28:26.

LANDESLIGA NORD

John vernagelt das Tor

TuS Schuttern – HGW Hofweier II 26:19 (9:12) (be). In einer von technischen Unzulänglichkeiten und zwei starken Torleuten geprägten Partie behielt der TuS verdient die Oberhand. Ungewohnt nervös und mit den Gedanken nicht auf dem Platz, begann für die TuS-Mannschaft von Axel Schmidt dieses Derby. Die Hofweierer blieben cool und hatte beim 7:10 sogar die Gelegenheit, auf vier Tore davonzuziehen. Doch ausgerechnet eine eigene Auszeit bremste sie aus. Fokussiert kam der TuS aus der Kabine zurück, glich zum 14:14 aus. Eine Abwehrumstellung tat ihr Übriges. Roman und Henning Einloth wurden durch eine kurze Deckung aus dem Spiel genommen. Zudem lief nun Schutterns Keeper Kevin John zur Höchstform auf. Er vernagelte förmlich sein Gehäuse. Mit der ersten Führung zum 15:14 (37.) durch Paulus Leberl drehte sich das Spiel. Hofweier gingen die Ideen aus, Schuttern gab nun richtig Gas.

TuS Schuttern: K. John, Krajnc; J. John, Kopf 9/3, Leberl 3, Lederer 2/1, Beck, Nienstedt 3, Dittrich 2, Gambert 2, Gündogdu 5, de Weijer. HGW Hofweier II: Ruf, Hilger; Zimmermann, Remmel, Lehmann, P. Isenmann 2, R. Einloth 5/1, Wolber 1/1, Monschein, Graf 1, Eichhorn 3, Hackhofer 1, H. Einloth 3, M. Isenmann 3. Spiel-Film: 1:4 (7.), 4:4 (13.), 7:10 (26.), 9:11 – 15:14 (37.), 18:16 (44.), 23:16 (52.), 26:19.

Einfach nur schlecht

TVS 1907 Baden-Baden II – TuS Ottenheim 32:24 (17:10) (lab). "Hinten schlecht, vorne schlecht, einfach nur schlecht", lautete das ernüchternde Fazit von TuS-Coach Ulf Seefeldt. Ansonsten herrschte Ratlosigkeit beim Trainergespann. "Wir kommen kaum ins Spiel und es läuft nichts zusammen", gestand Seefeldt, "außer Chris hat keiner seine Normalform erreicht, dann wird es halt schwer". Die Gastgeber kamen gegen eine indisponierte Ottenheimer Defensive mit einfachsten Mitteln zum Torerfolg. Dazu leistete sich der TuS im ersten Durchgang eine zehnminütige Kreativpause, in der der TV von 8:5 auf 14:5 wegzog. Resultat war ein klarer Pausenrückstand, der bis zur 48. Spielminute sogar auf elf Tore anwuchs. Mit der Niederlage darf sich Ottenheim als aktuell Fünftplatzierter nun auch offiziell zum Mittelfeld zählen.

TuS Ottenheim: Bertsch, Klein; Weißer, Mattes 5, Métier 1, Weide 1, Thielecke, Heimburger, Heim 6, Funk, Berchtenbreiter 5, Schneckenburger 5/3, Ehret 1. Spiel-Film: 5:2 (7.), 8:5 (15.), 14:5 (24.), 17:10 – 24:17 (40.), 29:18 (48.), 32:24.