VOR DEM ANWURF

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Von Quirin Laun & Nils Jakob Müller

Fr, 15. Februar 2019

Südbadenliga

SÜDBADENLIGA MÄNNER

HSG Freiburg – TuS Oberhausen. Nach der deutlichen Heimniederlage gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim ist die Freiburger Mannschaft der Trainer Maximilian Wachter und Patrick Schweizer auf Wiedergutmachung aus im Duell gegen den Mitaufsteiger aus Oberhausen. "Ich erwarte eine deutliche Steigerung im Vergleich zu letzter Woche", fordert Wachter. Verzichten muss die HSG weiterhin auf Yannick Cesar, Julian Kirchner und Lukas Klein. Oberhausens Kapitän Florian Stern freut sich auf die Partie und fordert eine bessere Chancenverwertung seines Teams: "Wenn wir das noch verbessern, ist gegen jeden Gegner was drin."

SG Muggensturm/Kuppenheim – SG Waldkirch/Denzlingen. Am vergangenen Wochenende verlor die SG Waldkirch/Denzlingen auch das zweite Spiel gegen einen direkten Konkurrenten. Mehr denn je stehen die Zeichen nach dem 22:28 gegen die HSG Ortenau Süd auf Abstieg. Wehrlos ergeben wird sich das Team von Sebastian Strübin aber weiterhin nicht und so dürfte auch beim Auswärtsspiel gegen die auf Platz sechs stehende Kuppenheimer Spielgemeinschaft ein Punktgewinn als Ziel ausgegeben sein. Verzichten muss Strübin dabei auf Andreas Engler, Tobias Lehmann und Felix Gieger, die allesamt aufgrund kleiner Blessuren nicht auflaufen können.

HC Hedos Elgersweier – SG Köndringen-Teningen II. Vier Spiele, vier Siege: Es läuft gut 2019 für die zweite Mannschaft der SG Köndringen-Teningen. Und so kann die Truppe von Trainer Manfred Chaumet auch selbstbewusst zum Tabellendritten anreisen, gegen den sie im Hinspiel mit 31:26 gewinnen konnten. "Elgersweier hat eine robuste und eingespielte Mannschaft. Um eine Chance zu haben, müssen wir mit hohem Tempo agieren", fordert dieser. Verzichten muss Chaumet möglicherweise auf Sebastian Endres (derzeit noch krank). "Hoffentlich schafft er es bis Samstag", so Chaumet.

SÜDBADENLIGA FRAUEN

HSG Freiburg II – TuS Dornstetten. Mit zahlreichen Verletzten und prüfungsbedingten Ausfällen musste Sandro Ebners Team die Trainingswoche bestreiten. Trotzdem hofft der Trainer auf einen mutigen Auftritt seiner Spielerinnen gegen den Tabellendritten: "Wir müssen über schnelles Umschaltspiel versuchen, die gut organisierte Abwehr der Gäste in Bedrängnis zu bringen." Eine Rechnung zu begleichen haben die Freiburgerinnen noch, verloren sie das Hinspiel doch deutlich mit 24:34. Wer auflaufen wird, ist aufgrund der etwas chaotischen Personallage ungewiss. Mit vier Punkten aus drei Spielen können die HSG-Frauen jedoch mit Selbstvertrauen in die Partie gehen.

LANDESLIGA MÄNNER
TV Meßkirch – TB Kenzingen. Beim Tabellennachbarn TV Meßkirch erwarte den TB Kenzingen ein "Vier-Punkte-Spiel", meint TBK-Trainer Florian König. "Der Sieger kann sich im Kampf um den Klassenerhalt Platz verschaffen", verdeutlicht der Kenzinger Coach die Bedeutung des Duells. Im Vergleich zur Derby-Niederlage gegen Ringsheim müsse sich seine Sieben steigern, um wie das Hin- auch das Rückspiel zu gewinnen. "Wir werden versuchen, deutlich konzentrierter und fokussierter aufzutreten und aus einer stabilen Abwehr in ein schnelles Angriffsspiel zu kommen", definiert König den Matchplan. Bis auf Manuel Mutschler sind beim TBK alle Mann an Bord.
HU Freiburg – HG Müllheim/Neuenburg. Beim Hinspiel habe die Union einen entscheidenden Fehler gemacht, gibt HU-Trainer Jonas Eble zu. Sie war sich ihrer Sache beim Aufsteiger zu gewiss. Wenngleich Freiburg das Spiel mit 33:25 gewann, sei das "im Spiel sichtbar geworden", so der Freiburger Coach. "Daher hoffe ich, dass es diesmal anders zugehen wird. Wir müssen von Beginn an präsent sein", so Eble. Gegner Müllheim konnte sich mit zunehmendem Saisonverlauf sukzessive steigern und verlor nur eines der letzten fünf Spiele. "Unser Ziel muss es sein, den Schwung mit in den weiteren Verlauf der Rückrunde zu nehmen", meint HG-Trainer Alex Koss, der das Spiel gegen den Tabellenführer dazu nutzen möchte, "viele Spieler zum Einsatz zu bringen, die in den Spielen gegen die direkte Konkurrenz vielleicht etwas weniger Spielzeit bekommen."
TV Herbolzheim – SG Gutach/Wolfach. Die Rollen in dieser Begegnung zwischen dem Tabellenzweiten und dem Vorletzten sind klar verteilt. Dass die SG, Dritter der Vorsaison, tief im Abstiegskampf steckt, wundert TVH-Sprecher Otmar Haag. Schließlich hat sich der Kader der Gutacher über den Sommer doch kaum verändert. Daher und mit Blick auf das Hinspiel, das der TVH mit 28:27 gewann, erwarte Herbolzheim in seinem ersten Heimspiel 2019 eine, so Haag, "nicht gerade leichte Aufgabe." Das Team von Trainer Mario Reif hofft, den Schwung aus dem Sieg gegen Ehingen mitzunehmen und gegen die SG nachlegen zu können. Nur dann, meint Haag, sei der erfolgreiche wie emotionale Kraftakt beim TVE auch von nachhaltigem Wert.


LANDESLIGA FRAUEN
SG Hornberg/Lauterbach/Triberg – ESV Freiburg. "Die sind eigentlich in der falschen Liga", sagt ESV-Trainer Manuel Majocchi über den kommenden Gegner. Beim ungeschlagenen Tabellenführer gehe es für sein Team darum, eine Reaktion auf den schwachen Auftritt gegen die SG Waldkirch/Denzlingen zu zeigen und nach der langen Winterpause in seinen Rhythmus zu finden.
HSG Freiburg III – HSG Mimmenhausen/Mühlhofen. Gegen den Rangdritten wähnt man sich bei der HSG Freiburg III in der Außenseiterrolle. "Wir wollen versuchen, einen guten Handball zu zeigen, um lange mithalten zu können und vielleicht doch eine kleine Überraschung zu schaffen", sagt HSG-Spielertrainerin Melanie Fanz, deren Sieben das Hinspiel mit 17:26 verlor.
SG Waldkirch/Denzlingen – TuS Steißlingen II. "Da kommt eine erfahrene, schnelle, dynamische Mannschaft", sagt SG-Trainer Fabian Strübin. Gegenüber dem Mitaufsteiger, der einen Platz über der SG auf Platz vier rangiert, will Waldkirch den Schwung aus drei Siegen in Serie mitnehmen. Und warum, so Strübin, "sollten wir in einem Heimspiel nicht erneut punkten können?"
TV Todtnau – TB Kenzingen. Nach der 26:29-Hinspielniederlage hat der TB Kenzingen mit dem TV Todtnau noch eine Rechnung offen. Die Mannschaft von Trainerin Carina Baab hofft, an die gute Leistung vom Sieg gegen den HSC Radolfzell anknüpfen und ihre Rechnung mit dem aktuellen Tabellenzweiten begleichen zu können.
SF Eintracht Freiburg – HSC Radolfzell. Gegen den Tabellenletzten zähle "letztendlich nur ein Punktgewinn", sagt SFE-Trainerin Katrin Waniek. Mit einem Sieg könnte die Eintracht ihren Negativlauf beenden und den Abstand auf das Schlusslicht aufrechterhalten. "Wir hoffen, dass trotz der Niederlage nicht die Köpfe in den Sand gesteckt werden", so Waniek.