VOR DEM ANWURF

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Von Quirin Laun & Nils Jakob Müller

Fr, 08. Februar 2019

Südbadenliga

SÜDBADENLIGA MÄNNER

HSG Freiburg – SG Muggensturm/ Kuppenheim. Nach dem Unentschieden beim Tabellendritten Elgersweier, will der Aufsteiger im Heimspiel gegen den Tabellensiebten an die gute Leistung der vergangenen Partie anknüpfen. "Vor allem die zweite Halbzeit war sehr erfreulich", sagt HSG-Coach Maximilian Wachter. "Jonathan Müller konnte gute Akzente setzen. Ein Remis gegen den Dritten ist nicht so schlecht." Weiterhin fehlen Yannick Cesar, Julian Kirchner, Timo Friedrich und Lukas Klein.

SG Köndringen-Teningen II – TuS Helmlingen. Die Teninger Reserve reitet derzeit auf einer Euphoriewelle. Alle drei Partien 2019 konnten erfolgreich gestaltet werden – Tabellenplatz acht. Helmlingen ist für Trainer Manfred Chaumet jedoch ein ganz schwerer Brocken, "von der individuellen Qualität ein absolutes Topteam der Liga", urteilt Chaumet. "Gerade der Rückraum ist exzellent besetzt. Wir müssen in der Abwehr sehr schnell sein, um nicht allzu sehr in Bedrängnis zu geraten. Aber die Jungs können ohne Druck als Underdog in die Partie gehen." Verzichten muss Chaumet auf Christian Hefter und wohl auch auf Wolfgang Kiefer. Aus der spielfreien ersten Mannschaft könnten Paul Blank und auch Maurice Bührer dazustoßen.

SG Waldkirch-Denzlingen – HSG Ortenau Süd. Wann kann die junge und neuformierte Elztäler Spielgemeinschaft endlich den langersehnten ersten Sieg feiern? Diese Frage stellt sich wohl auch Trainer Sebastian Strübin, der im Heimspiel gegen den Drittletzten auf gute Nerven setzt: "Ich hoffe, dass die Spieler nicht so nervös agieren wie gegen Kappelwindeck/Steinbach letzte Woche. Ein Sieg wäre wohl die letzte Möglichkeit, um den Anschluss nicht komplett zu verlieren. Wir wollen mit einer aggressiven Abwehr agieren." Einige Spieler befinden sich derzeit im Prüfungsstress, weshalb Strübin wohl nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen kann.

SÜDBADENLIGA FRAUEN

SG Dornstetten – HSG Freiburg II. Mit reichlich Rückenwind dürfte die Mannschaft von Trainer Sandro Ebner zum Tabellenvierten Dornstetten fahren. Zwei Siege in Folge gelangen der HSG II, die sich und ihrem Trainer somit einen perfekten Start ins neue Kalenderjahr bescherte. "Dornstetten hat einige wurfgewaltige Spielerinnen in ihren Reihen, was wir im Hinspiel schmerzlich erfahren mussten", sagt Ebner. "Deswegen lautete die Devise, mit guter Beinarbeit, Konzentration und der nötigen Aggressivität im positiven Sinne dagegenzuhalten. In der Offensive wollen wir unser neu entdecktes Tempospiel weiter aufziehen und zu schnellen Torerfolgen kommen." Einige angeschlagene Spielerinnen fehlen derzeit noch grippegeschwächt und sind fürs Wochenende fraglich.

LANDESLIGA MÄNNER
TB Kenzingen – TuS Ringsheim. TBK-Trainer Florian König ist mit dem Rückrundenauftakt seiner Truppe zufrieden: Drei von vier möglichen Punkten holte der TB Kenzingen zuletzt. Ging es dabei gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte, steht am Wochenende der erste Härtetest für den Südbadenliga-Absteiger auf dem Programm: Der Tabellenvierte aus Ringsheim kommt zum Derby. Nach sechs Siegen in Folge musste der Lokalrivale vergangene Woche mal wieder eine Niederlage einstecken. "Entsprechend engagiert werden die Gäste hier auftreten", glaubt König, der dem Derby ob der jüngsten Ergebnisse "sehr optimistisch" entgegenblickt.
TV Ehingen – TV Herbolzheim. Das Hinspiel gegen Ehingen war angesichts der starken Herbolzheimer Hinserie das Haar in der Suppe. Trotz eines Vorsprungs von sechs Toren gab der TVH am ersten Spieltag vor heimischer Kulisse das Spiel aus der Hand (25:26). "Wir sollten also Motivation genug haben, um auf Revanche zu sinnen", sagt TVH-Sprecher Otmar Haag. Zumal es gegen den Verfolger – wie vergangene Woche gegen den neuen Spitzenreiter HU Freiburg – erneut auf den direkten Vergleich ankommen kann. "Beide müssen punkten, will man im Kampf um die ersten beiden Tabellenplätze nicht an Boden verlieren", weiß Haag, der in Ehingen "ohne Zweifel eine schwierige Aufgabe" erwartet.

TV Pfullendorf – HG Müllheim/Neuenburg. "Auch wenn jeder weiß, wie schwer es ist, gegen Pfullendorf zu gewinnen, brauchen wir jeden Punkt im Abstiegskampf", sagt HG-Trainer Alex Koss vor dem Duell gegen den Abstiegskonkurrenten. Der Matchplan sei, die starken Pfullendorfer Torhüter nicht ins Spiel zu bringen und selbst aus einer stabilen Defensive ins Tempospiel zu kommen. "Sollte uns das gelingen, haben wir alle Chancen", gibt sich der HG-Trainer zuversichtlich. Im Hinspiel gewann seine Sieben 31:26. Gelingt erneut ein Sieg, rückt sie bis auf einen Punkt an den TVP heran.
HSG Dreiland – HU Freiburg. Am ersten Spieltag feierte Jonas Eble gegen die HSG Dreiland sein Debüt als HU-Trainer. "Das war nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig, was Nervosität und Anspannung angeht", erinnert sich Eble an seinen Einstand zurück. Inzwischen sei er deutlich weniger aufgeregt. "Nun weiß ich, worauf ich bei meinen Jungs vertrauen kann." Einen weiteren Schub erhielten der HU-Coach und seine Truppe durch den Sieg im Spitzenspiel gegen Herbolzheim. Den gelte es nun mitzunehmen in das Spiel in Lörrach. "Der Respekt vor dem Gegner ist im Vorfeld groß. Aber mit dem Ergebnis im Rücken und den Schritt, den wir seit dem Hinspiel gegangen sind, muss es unser Anspruch sein, ein sehr gutes Spiel abzuliefern." In der Hinrunde ging die Handball-Union als 28:23-Sieger vom Feld.
LANDESLIGA FRAUEN
TB Kenzingen – HSC Radolfzell. Es läuft in der Rückrunde noch nicht rund bei den TBK-Frauen: Der eher überraschenden Niederlage gegen Waldkirch/ Denzlingen folgte die erwartbare beim Tabellenführer Hornberg. Gegen den Vorletzten HSC Radolfzell will die TBK-Truppe wieder zurück in die Erfolgsspur und sich von unten weiter absetzen.
TV Ehingen – HSG Freiburg III. Im Hinspiel sah die HSG III lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Trotz einer Sechs-Tore-Führung zur Halbzeit verlor die Mannschaft von Spielertrainerin Melanie Fanz 28:31. "Gegen Ehingen haben wir unbedingt noch was gutzumachen", sagt Fanz.
ESV Freiburg – SG Waldkirch/Denzlingen. Es werde ein ausgeglichenes Spiel, sind sich SG-Trainer Fabian Strübin und ESV-Coach Manuel Majocchi sicher. Nach guter Vorbereitung gehe es für den ESV bei seinem Rückrundenauftakt darum, "sich im Mittelfeld festzusetzen" (Majocchi). Die SG könnte sich mit dem dritten Sieg in Serie weiter vom Tabellenkeller distanzieren. "Wir sind heiß, wir wollen gewinnen", so Fabian Strübin.
HSG Dreiland II – SF Eintracht Freiburg. Die Eintracht steht vor einem richtungsweisenden Spiel. Will die SFE-Truppe den Anschluss an das untere Mittelfeld nicht verlieren und den Tabellenletzten weiter auf Distanz halten, braucht sie die zwei Punkte. Im Hinspiel gewann die Eintracht mit 21:17.