Zur Navigation Zum Artikel

BZ-Interview

Marcel Reif über Spieler als Spekulationsobjekte – und seine Sympathien für den SC Freiburg

Marcel Reif begleitet den Bundesliga-Fußball seit den 80er-Jahren als TV-Kommentator. Ein Interview über die Macht des Geldes – und wie der Sportclub dagegen bestehen kann.

  • Hat Sympathien für den SC Freiburg: Marcel Reif Foto: bamberger

BZ: Herr Reif, wann in Ihrer Karriere ist Ihnen der SC Freiburg zum ersten Mal aufgefallen?
Reif: Beim ersten Aufstieg in die Bundesliga mit Volker Finke [1993, Anmerkung der Redaktion]. Damals wurde bahnbrechender Fußball gespielt, da hat man begriffen, dass es nicht nur mit dem Scheckheft geht, sondern man einen anderen Fußball spielen und neu erfinden muss, um in dieser Größenordnung zu überleben. Von daher habe ich den SC Freiburg immer mit großer Sympathie verfolgt.

"Der Spieler wird gekauft, um ihn vom Markt zu nehmen. Diese Jungs sind nur noch Spekulationsobjekte." Marcel Reif BZ: Der SC hat sich einen Namen gemacht als Talente-Entdecker, aber es wird für ihn immer schwieriger, sich damit auf dem Markt zu behaupten. Die großen Profiklubs kaufen inzwischen Talente für Unsummen weg. Ein Beispiel: Der SC wollte vor Kurzem einen jungen türkischen Stürmer und der Spieler wollte auch unbedingt zum SC, aber gelandet ist er bei AS Rom – angeblich unter Tränen.
Reif: Für kleinere Klubs wie ...

BZ Plus-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 20 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ Plus!

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 20 Artikel pro Monat kostenlos – einschließlich BZ Plus
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion

* Pflichtfelder

 
 
 

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ