Ringen

Annika Wendle holt Bronze der der deutschen Meisterschaft

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 22. Mai 2019 um 10:52 Uhr

Ringen

Die U-23-Europameisterin Annika Wendle vom ASV Altenheim scheitert bei der deutschen Meisterschaft an der Meisterin.

Etwas enttäuscht und mit einer Bronzemedaille im Gepäck kehrte die Altenheimerin Annika Wendle von der deutschen Freistil-Meisterschaft aus dem saarländischen Riegelsberg zurück. "Mein Ziel war ganz eindeutig, den Titel zu gewinnen. Doch es ist nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe", sagte sie nach der Rückkehr.

Gleich im ersten Kampf der 53-Kilo-Klasse musste die Ringerin des ASV Altenheim bei der Meisterschaft gegen ihre Dauerrivalin und spätere Siegerin Nina Hemmer antreten, gegen die sie – wie schon im vergangenen Jahr im Finale – nach Punkten unterlag. "Ich bin überhaupt nicht gut in den Kampf gekommen", sagt Annika Wendle. So wurde es gleich zu Beginn eine deutliche 2:9-Niederlage. "Mir war klar, dass ich früher oder später gegen sie würde antreten müssen", sagt die 21-jährige Ringerin des ASV Altenheim. "Lieber wäre es mir natürlich im Finale gewesen." Noch nie hat sie bei einer großen Meisterschaft gegen die 26-Jährige vom AC Ückerath gewonnen. Ihren zweiten Kampf am Sonntag beendete Wendle dann gegen Jenny Hast (RLZ Aschaffenburg) mit einem Schultersieg, der ihr in der Endabrechnung Platz drei und die Bronzemedaille sicherte.

Noch im März dieses Jahres hatte Annika Wendle den größten Erfolg der Karriere gefeierte. Bei den U-23-Europameisterschaften in Novi Sad (Serbien) siegte sie in der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm und wurde Europameisterin. Im Finale bezwang die junge Frau aus Altenheim ihre Dauerrivalin, die Ukrainerin Khrystyna Bereza, mit 2:1 Punkten.

Mitte Juli reist Annika Wendle voraussichtlich zu einem Turnier in die Türkei, wo es für sie um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Oktober in der frisch umbenannten kasachischen Hauptstand Nursultan geht.