Der Saisonstart der FT 1844

KOMMENTAR: Aufstehen und hart arbeiten

Toni Nachbar

Von Toni Nachbar

Mo, 23. September 2019

Volleyball

So sehr hatte sich der Trainer der Freiburger Zweitliga-Volleyballer, Jakob Schönhagen, einen Sieg zum Saisonstart gewünscht. Ein Erfolg im Derby gegen den SSC Karlsruhe, so hoffte der Geschichtswissenschaftler an der Freiburger Uni, würde der Affenbande den Flow für eine bessere Saison bringen als die vergangene, die am Ende so missraten war. Ein guter Match-Start und die hervorragende Stimmung in der fast vollen Burdahalle halfen nicht zum Sieg. Die Karlsruher (O-Ton Schönhagen: "eine Mannschaft, die man schlagen muss") verhinderten vorerst den Aufbruch in bessere Freiburger Zeiten. So enttäuscht der FT-Trainer und mancher seiner Spieler am späten Samstagabend auch waren, es gibt rund um die Burdahalle keinen Grund zur Resignation. Denn trotz der 1:3-Niederlage deuteten die Freiburger Volleyballer bereits am ersten Spieltag an, dass sie über ein stärkeres Ensemble verfügen als im vergangenen Jahr. Denn zu den bisherigen routinierten sowie jungen Leistungsträgern sind in Caleb Watson, Rupert Scott und Libero Jonathan Schönhagen drei Spieler gestoßen, die auf lange Sicht dem FT-Anhang noch viel Freude bereiten können. Hinzu kommt im November der Umzug in eine neue und größere Halle, die den Volleyballern wirtschaftlich und sportlich bessere Voraussetzungen bietet. Paul Botho und Co. sollten das 1:3 im Derby rasch vergessen und ihren Fleiß aus der guten Vorbereitung bewahren: Dann findet die Affenbande bald wieder den Weg zum Erfolg zurück.