Pekings Bemühen um kommende Erfolge

Finn Mayer-Kuckuk

Von Finn Mayer-Kuckuk

Fr, 23. Februar 2018

Olympische Spiele

In vier Jahren kommt Olympia zum zweiten Mal in Chinas Hauptstadt / Regierung will Wintersport mit Großprogramm fördern, um Medaillenchancen zu erhöhen.

SEOUL/PEKING/TOKIO. Der Straßenfeger hat vor allem einen Wunsch: "Die sollen aber nicht zu viel Schmutz machen mit ihrem Olympia!" Sein Gesicht verzieht sich zu einem runzeligen Lächeln, der alte Mann hat nur einen Scherz gemacht. Tatsächlich hat sein Heimatort große Hoffnungen für die Olympischen Spiele im Jahr 2022: Zhangjiakou nördlich von Peking wird Austragungsort der Ski-Veranstaltungen und erlebt jetzt schon einen Infrastruktur-Boom.

Peking liegt zwar in der gleichen Weltgegend in Nordostasien, aber der Kontrast zu Pyeongchang könnte kaum größer sein. Der Landkreis in Südkorea besteht aus einer Reihe von Bergsiedlungen; der Großraum Peking entwickelt sich dagegen zur Megametropole mit 110 Millionen Einwohnern. Mit einem offiziellen Budget von 3,5 Milliarden Euro bewegt sich nach den sparsamen Spielen in Korea auch wieder deutlich mehr Geld.

Immerhin kann man auf Sportstätten zurückgreifen ...

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