"Wichtige Impulse geben"

Martin Frenk

Von Martin Frenk

Di, 29. Oktober 2019

Reitsport

BZ-INTERVIEW mit Philipp Faisst, dem neuen Landestrainer.

SCHWANAU. Philipp Faisst bekommt eine reizvolle Aufgabe: Er wird neuer Landestrainer der Gespannfahrer. Faisst, in Lahr geboren und aufgewachsen, wohnt in Ottenheim. Er ist mehrfacher Landesmeister, Deutscher Meister und Mannschaftsweltmeister. Als Landestrainer ist er beim Pferdesportverband Baden-Württemberg unter anderem für die Planung und Durchführung von Trainings- und Wettkampfprozessen zuständig. Martin Frenk hat sich mit ihm unterhalten.

BZ: Mit 30 Jahren bereits Landestrainer zu werden – ist das nicht ungewöhnlich?
Faisst: Das ist sicherlich richtig. Ich habe meine sportliche Karriere nicht beendet, sondern nur unterbrochen. Nachdem ich bei der süddeutschen Mannschaftsmeisterschaft in Meißenheim als Mannschaftsführer gesehen habe, dass es neben dem aktiven Gespannfahren auch überaus reizvoll sein kann, als Trainer Verantwortung zu übernehmen habe ich gerne zugestimmt, mich als Landestrainer in die Pflicht nehmen zu lassen. Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf die neue Aufgabe
BZ: Wo wollen Sie Schwerpunkte als Landestrainer setzen?
Faisst: Ich lege großen Wert auf die Kommunikation zu allen Gespannfahrern, Trainerkollegen und Vereinen. Nur gemeinsam können wir die guten Strukturen nutzen, um den Gespannfahrsport voran zubringen. Gleichzeitig werden ich für Planung, Durchführung und Kontrolle der Trainings- und Wettkampfprozesse zuständig sein. Zudem möchte ich neben der Betreuung der Fahrer an den Schnittstellen im Leistungssport wie zu den Heimtrainern wichtige Impulse geben.
BZ: Was wünschen Sie sich im neuen Amt?
Faisst: Ich wünsche mir einfach, dass wir Alle zusammen anpacken und es gemeinsam schaffen, sportlich erfolgreich zu sein.