Chance auf die Endrunde gewahrt

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 04. November 2019

Schießen

Weiler Luftpistolenschützen halten in der Bundesliga durch zwei Pflichtsiege den Anschluss zur Top Vier / Erster Einzelsieg für Schelken.

HAMBRÜCKEN (BZ). Wer sich wie der ESV Weil die Bundesliga-Endrunde zum Ziel gesetzt hat, für den fallen die Duelle mit der KKS Hambrücken und der SG Edelweiß Scheuring in die Kategorie Pflichtaufgabe. Für die Luftpistolenschützen des ESV umso mehr, da sie – nach bisher nur einem Sieg aus vier Duellen – unter Zugzwang stehen. Nun meisterte das Team von Trainerin Helga Kopp beim Doppelwettkampf in Hambrücken seine Pflichtaufgaben, holte die Saisonsiege Nummer zwei und drei und wahrte seine kleine Chance auf die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Bei fünf ausstehenden Begegnungen fehlen dem Tabellensiebten der Süd-Gruppe zwar nur zwei Punkte auf Tabellenrang vier, der den Einzug in die Endrunde beschert, doch trifft der ESV noch auf vier Mannschaften der aktuellen Top Fünf.

Gegen Hambrücken (3:2) und Scheuring (4:1) steuerten Michael Schwald und Pavel Svetlik jeweils zwei Punkte für die Weiler bei und bauten ihre Erfolgsbilanz aus. Der Hauinger Schwald steht nun bei 5:1-Siegen, sein tschechischer Teamkollege ist nach sechs Begegnungen noch unbesiegt. Eng verliefen jeweils die Duelle an den Positionen vier und fünf. Nathalie Schelken hatte gegen Gastgeber Hambrücken, der punktlos am Tabellenende rangiert, um zwei Ringe das Nachsehen, doch machte Luca Schröder den Weiler Erfolg perfekt: Der ESV-Youngster siegte mit einem Ring Vorsprung. Gegen Scheuring gelang Schelken dann aber ihr erster Sieg im fünften Saisonduell, sie distanzierte Philipp Ranzinger dank 96 Ringen in der letzten Serie (375:372). Schröder, lange Zeit auf Siegkurs, musste durch eine 7.0 im letzten Schuss zwar eine Niederlage hinnehmen, die war aber zu verschmerzen.

Gegen Scheuring deutete Sylvain Garconnot, an Nummer drei beim ESV gelistet, mit einer fast makellosen ersten Serie (99 von 100 Ringen) seine Qualitäten an, obgleich er dieses Level nicht durchhalten konnte. Michael Schwald bestätigte einmal mehr seine Konstanz und erzielte in allen vier Serien 96 Ringe.

KKS Hambrücken – ESV Weil 2:3 (1853:1876 Ringe)

Groß – Schwald 371:388; Wußler – Svetlik 365:379; Göpfrich – Garconnot 381:374; Fries – Schröder 369:370; Köhler – Schelken 367:365.

SG Edelweiß Scheuring – ESV Weil 1:4 (1854:1880 Ringe)

Johansson – Schwald 370:384; Kucana – Svetlik 372:375; Thomas Ranzinger – Garconnot 368:376; Balg – Schröder 372:370; Philipp Ranzinger – Schelken 372:375.