Stärke am Berg ausgespielt

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 04. Oktober 2019

Sonstige Sportarten

Die Inline-Speedskater der FT 1844 Freiburg sind auf Landesebene so erfolgreich wie noch nie.

FREIBURG (BZ). Die Inline-Speedskater der FT 1844 Freiburg gehören zu den besten Vertretern ihrer Sportart in Baden-Württemberg. In der abgelaufenen Saison skateten die Freiburger im baden-württembergischen Inline-Cup (BWIC) zu etlichen Podiumsplätzen und Klassensiegen. Herausragend war die Vizemeisterschaft des FT-Männerteams dank stetiger Präsenz in der Spitze bei den insgesamt elf Etappen des BWIC.

Die Freiburger spielten dabei ihre Stärke bei Bergpassagen aus. Davon gab es auf fast jeder Etappe von Niedernhall bis Stuttgart reichlich – ganz besonders beim Heim-Extremrennen Schauinslandkönig, das der FT-Speedskater Jens Kohler nach Verlust der Krone 2018 Mitte Juli dieses Jahres wieder gewann. Teamkollege Wolfgang Schuler sicherte sich den dritten Platz.

Kein Wunder also, dass den Freiburgern auch die technisch anspruchsvolle Finalstrecke in Filderstadt/Bernhausen mit einer rasanten Abfahrt bei Geschwindigkeiten bis 50 Kilometer pro Stunde in der Kurve zupass kam. Die Abfahrt ging in eine knackige Uphill-Passage über, auf der besonders Michael Seitz und Jens Kohler auftrumpften. Kleine Sprünge von Bordsteinen und scharfe Kurven wurden ebenso gemeistert. Dadurch konnten sich die Freiburger hinter dem Team Planet-Skate, das mit Fahrern aus verschiedenen Orten Baden-Württembergs bestückt war, Rang zwei im BWIC sichern.

Eindrucksvoll waren auch die Einzelerfolge der 1844er in den Altersklassen: Manos Junker gewann die Gesamtwertung bei den Aktiven, Jens Kohler in der AK 40 und Silke Ziemiecki bei den Frauen der AK 30. Hinzu kam Platz zwei von Michael Hohl in der AK 60 und ein dritter Platz von Lars Rahmelow-Junker (AK 40).

Am Ende rangierten in der Gesamt-Einzelwertung des BWIC fünf Freiburger Männer in den Top 15. Als Beste kamen Jens Kohler und Silke Ziemicki bei den Frauen jeweils auf Platz sechs. Die Freiburger Inlineskater erlebten damit ihre erfolgreichste Saison auf Landesebene. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ihrer besten Fahrer lag in den meisten Rennen bei 34 Kilometern pro Stunde mit Spitzenwerten in den Abfahrten bis 55 km/h.