Wer legt denn wen aufs Kreuz?

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Do, 15. März 2018

Ringen

BZ-Plus Der Deutsche Ringer-Bund und die Deutsche Ringer-Liga kämpfen für ihre Interessen – und das manchmal vor Gericht.

FREIBURG. Dies ist die Geschichte des Ringens im Jahr 2018 – in Deutschland und in Südbaden. Es ist die Geschichte von Tradition und Erneuerung; von Realisten und Utopisten. Und es ist die Geschichte von einem Verband, geführt von Ehrenamtlichen, auf der einen Seite und von Abtrünnigen, die von einem Millionär unterstützt werden, auf der anderen Seite.

Ringen ist ein Einzelsport, aber Deutschland ist das einzige Land in Europa, in dem es eine breite Struktur als Mannschaftssport gibt, von der Bundesliga bis zur Kreisliga wird gekämpft. Nicht so sehr in den Großstädten, vielmehr in ländlichen Gebieten. Südbaden ist ein Eldorado der Zweikämpfer, bei Jugendmeisterschaften wird regelmäßig die Landeswertung gewonnen. 500 Zuschauer in der Regionalliga oder einst 1000 Zuschauer beim Bundesliga-Halbfinalisten TuS Adelhausen sind keine Seltenheit.

Aber der Verband ist auch ein schrumpfender. Gab es 2002 im Deutschen Ringer-Bund (DRB) noch knapp 75 000 ...

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