Beachvolleyball

Wie geht’s nach DM-Silber weiter für den Freiburger Sven Winter?

Matthias Kaufhold

Von Matthias Kaufhold

Di, 03. September 2019 um 18:52 Uhr

Volleyball

BZ-Plus Impulsiv, extrovertiert, abwehrstark – Sven Winter zeigt mit Platz zwei bei der deutschen Meisterschaft, warum er als Hoffnungsträger im deutschen Beachvolleyball gilt. Ein Interview.

TIMMENDORF. Erst zum zweiten Mal schlug Sven Winter im erlauchten Kreis der besten deutschen Beachvolleyballer auf – und schmetterte sich am Sonntag in Timmendorf gleich durch zur deutschen Vizemeisterschaft. Silber an der Seite des zehn Jahre älteren Jonathan Erdmann dürfte nicht seine letzte DM-Medaille gewesen sein. Der 21-jährige Freiburger verkörpert die Zukunft des Sand- und Strandsports. Matthias Kaufhold sprach mit Winter über ereignisreiche Tage an der Ostsee, den besten Partner an seiner Seite und das größte Ziel dieser Sportart: Olympia.

BZ: Was überwiegt: die Freude über den ersten Podiumsplatz bei einer Männer-DM oder der Frust über die Finalniederlage gegen David und Bennet Poniewaz?

Winter: Der Frust ist schon da, weil die Chance auf Gold bestand. Andererseits: Hätte mir vor der DM jemand Silber garantieren können, hätte ich sofort eingeschlagen. Deshalb freue ich mich natürlich. Alles andere wäre vermessen.

BZ: Die Poniewaz-Zwillinge gewannen damit ihr fünftes Turnier in Serie auf der deutschen Tour – obwohl sie in der Saisonvorbereitung kürzer traten und ins Berufsleben einstiegen. Kann man aus dieser Erfolgsgeschichte etwas lernen?

Winter: Die beiden haben wohl die Saison ihres Lebens gespielt und sich spielerisch sicher weiterentwickelt. Den entscheidenden Schalter haben sie aber mental umgelegt: Die beiden machen sich nicht so viele Gedanken, haben ...

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