"Das stimmt mich positiv"

Annemarie Zwick

Von Annemarie Zwick

Mo, 02. Dezember 2019

Skilanglauf

Skilangläufer Janosch Brugger mit Weltcupauftakt zufrieden.

RUKA. Der Einstieg ist geschafft und er hatte es – keine Überraschung – in sich. Auf der schweren Strecke im finnischen Ruka sind die Skilangläufer am Wochenende in ihre Weltcupsaison gestartet. Mittendrin der Lenzkircher Janosch Brugger, der für die WSG Schluchsee startet. "Ruka war ein hartes Brett", ließ der 22-Jährige am Sonntag nach drei fordernden Tagen im kalten und schneereichen Lappland die BZ wissen. Mit seiner Paradestrecke, den 15 Kilometern klassisch mit Einzelstart am Samstag zeigte er sich "recht zufrieden, denn ich war einfach nicht am Limit und brauche Zeit, um in die Rennen zu kommen". Mit seiner Zeit von 37:29,1 Minuten kam Janosch Brugger im Feld der 98 Starter auf den 36. Platz. Damit war er hinter den Bayern Sebastian Eisenlauer (37:08,5/25.) und Lucas Bögl (37:24,4/32.) Dritter der sechs Männer.

Sein Rückstand auf Sieger Iivo Niskanen betrug 2:12,1 Minuten. Relativ knapp "an den Top 30 vorbeizuschrammen stimmt mich sehr positiv", sagt Brugger. Beim Auftakt, dem Sprint über 1,4 Kilometer, ebenfalls in der klassischen Technik, trennten den Hochschwarzwälder im Prolog nach 2:49,68 Minuten 3,35 Sekunden vom Erreichen des Viertelfinales der schnellsten 30. Brugger weiß, woran es lag: "Ich war am letzten Berg ein bisschen zu schwerfällig", ansonsten fand der Sprint-Juniorenweltmeister von 2017 seine Leistung "okay". Als 51. der 106 Starter aus 24 Nationen war er mit Abstand bester Deutscher vor Sprintspezialist Eisenlauer (2:53,54/74.). Das abschließende Verfolgungsrennen über 15 Kilometer Skating am Sonntag charakterisierte der junge Profi als "hammerzäh". Danach brauche er jetzt mal ein bis zwei Tage "zum Durchschnaufen". Als 35. war er 2:41 Minuten hinter dem führenden Norweger Johannes Hoesflot Klaebo ins Rennen gegangen. 36:53,6 Minuten später lief Brugger mit der 49. Laufzeit als 40. ins Ziel. Mit der Gesamtzeit von 1:17:11,6 Stunden für alle drei Rennen ist er als 40. des Ruka-Triples mit 4:04,9 Minuten Rückstand auf Sieger Klaebo hinter Bögl (27.) und Jonas Dobler (33.) dritter DSV-Athlet und der beste der sechs Starter der Altersklasse U 23.