Die verflixte neunte Kurve

Klaus-Eckhard Jost

Von Klaus-Eckhard Jost

Sa, 03. Februar 2018

Olympische Spiele

BZ-Plus Deutsche Rennrodler suchen mit Wissenschaft und Technik nach der Ideallinie der olympische Rodelbahn /.

Der Eiskanal für die Rodler in Pyeongchang ist 1344 Meter lang. Seine 16 Kurven müssen die Piloten möglichst fehlerfrei meistern, wollen sie eine Medaille ergattern. "Es ist eine schöne Bahn", urteilt Felix Loch. Der dreifache Olympiasieger war im Herbst schon mal in Südkorea und hat die Bahn genau inspiziert – so genau, dass er sein Urteil sofort relativiert: "Wenn es eine gewisse Kurve Neun nicht geben würde." Eine für Laien unscheinbare, aber eben knifflige Kurve.

Und deshalb die Schlüsselstelle der Bahn. "Auf manchen Bahnen haben wir einen halben Meter Spielraum", erzählt der 28-jährige Rodler, "in Kurve Neun hast du gerade mal fünf Zentimeter." Wenn er diese Spur nur bei einem seiner vier Läufe nicht trifft, klappt’s nicht mit der angestrebten Titelverteidigung.

Wenn Uwe Deyle das hört, kann er sich ein zufriedenes Grinsen nicht verkneifen. Als Architekt des Eiskanals hat er nämlich sein Ziel erreicht. "Ich möchte den Athleten Aufgaben stellen", sagt der Ingenieur, der ein Planungsbüro in Stuttgart ...

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