Schillis Schanzenpiloten

Johannes Bachmann

Von Johannes Bachmann

Do, 12. Juli 2018

Skispringen

Skisprunglandestrainer führt bei der DM in Hinterzarten ein buntes, leistungsfähiges Team.

SKISPRINGEN. Er ist ein Fluglotse wie aus dem Lehrbuch. Klar in der Ansprache, unmissverständlich bei der Zielführung. Rolf Schilli (52), Skisprung-Landestrainer am Skiinternat Furtwangen, hat schon viele Athleten das Fliegen gelehrt, oder sie nach Beinahe-Bruchlandungen aus der Krise geführt – wie etwa den viermaligen Weltmeister Martin Schmitt. Schilli hat in seiner langen Karriere nicht nur die Erfolgreichen gefördert, sondern auch Sportler begleitet, deren Karriere abrupt endete. Am Freitag (Einzelwettkampf) und Samstag (Teamspringen) führt Schilli bei der DM in Hinterzarten die Springer aus dem Land. Ein Rück- und ein Ausblick.

Nationale Titeljagden auf der Schanze sind im Winter längst Schnee von gestern, weil der dichtgedrängte Wettkampfkalender den Athleten kaum Luft lässt zum Durchatmen. Abheben im Sommer ist jetzt Alltag, doch auch hier gibt es Termindruck. Ende September, Anfang Oktober wären die nationalen Titelkämpfe rein trainingsmethodisch am besten platziert. Dass in Hinterzarten jetzt an diesem Freitag, dem 13. und am Tag vor dem Finale der Fußball-WM um Titel gesprungen wird, nennt Schilli "vom Zeitpunkt her nicht ganz optimal". Denn Springer wie Olympiasieger Andreas Wellinger, der am Freitag in Hinterzarten DM-Titelverteidiger ist, zwei Wochen später beim Sommer-Grand-Prix aber im Hochschwarzwald fehlen wird, weil er dann mit den Münchner Bayern auf Fußballtour sein will, stecken mitten im Formaufbau. Da ist noch manches Zufall, die Anzüge zwicken, die Flugkurven sind noch ...

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