Snowboard

Anders Forsell modelliert am Feldberg aus 55 000 Kubikmetern Schnee die Weltcupstrecke

Johannes Bachmann

Von Johannes Bachmann

Do, 21. Januar 2016

Snowboard

BZ-INTERVIEW mit dem Schweden Anders Forsell, der am Feldberg aus 55 000 Kubikmetern Schnee die Weltcupstrecke der Snowboard-Crosser modelliert hat.

SNOWBOARD. Anders Forsell (38) weiß genau, was sich da auf dem Höchsten räkelt. Wie eine fette weiße Schlange windet sich der von ihm gebaute Kurs der Snowboardcrosser am Seebuck abwärts. Eine Strecke für zwei Weltcuprennen am Samstag und Sonntag (Start jeweils 12.30 Uhr), gespickt mit Wellen, einer 15 Meter hohen Steilwandkurve und einer Schanze, die dynamische Zielsprünge erlaubt. Johannes Bachmann unterhielt sich mit dem weltbekannten Kursbauer aus Schweden über luftigen Pulverschnee, knallharte Arbeitstage und Schwarzwälder Herzlichkeit.

BZ: Sie sind ein weltbekannter Schneeschieber. Wer hilft Ihnen am Feldberg?

Forsell: Wir sind zwei Kursbauer, Albert Zehetner aus Österreich und ich. Er sitzt in der einen, ich in der anderen Pistenraupe. Dazu haben wir zehn Jungs, die für die Feinarbeit verantwortlich sind. Das sind die Modellierer. Die machen in Handarbeit mit speziellen Rechen jede noch so kleine Unebenheit platt.

BZ: Das sind die Spezialisten, dazu kommen die freiwilligen Helfer vom Feldberg.

Forsell: Ja, das sind klasse Jungs und Mädels, diese Schwarzwälder. Die helfen mir und dem Albert sehr. Die sind immer zur Stelle und unermüdlich. Das sind mehr als 30 Freiwillige, die unglaublich anpacken. Respekt, das könnten Schweden sein.

BZ: Hinter ihnen liegen zehn harte Tage und Nächte. Am Montag vor einer Woche haben Sie bei Regen und Sturm in tiefster Nacht mit dem Bau des Weltcup-Parcours begonnen. Was ist seither passiert?

Forsell: Albert und ich waren jeden Tag zehn Stunden auf der Piste am Seebuck. Manchmal noch länger. Wir mussten ...

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