Tückische Stummeltore

Martin Siegmund

Von Martin Siegmund

Mi, 15. Januar 2020

Ski Alpin

Hohe Ausfallquote beim alpinen U14-Rennen in Damüls.

DAMÜLS (masi). Hervorragende Verhältnisse fanden die gut 130 alpinen Schülerrennläufer der Altersklasse U 14 auf den Ausweichpisten im österreichischen Damüls vor, da die zu dünne Schneedecke eine Austragung des traditionsreichen Scottcups in Todtnauberg unmöglich gemacht hatte. Die Skizunft Kollnau schaffte mit Unterstützung aus allen Regio-Abteilungen des Skiverbands Schwarzwald (SVS) faire Bedingungen für alle Teilnehmer.

Ihre gute Form im Slalom unterstrich U14-Läuferin Greta Hecht (ST Freiburg) im ersten Durchgang. Obwohl sie im Finaldurchgang nur die drittschnellste Zeit erzielte, meisterte sie den selektiven Kurs am besten und fuhr zum Gesamtsieg. Vor allem die kurzen Stummeltore des Vielseitigkeitslaufes stellten viele Rennläufer vor eine große Herausforderung. Hier war viel Skigefühl und die richtige Dosierung der Geschwindigkeit gefragt. "Waren die Rennläufer zu schnell, fädelten sie bei den Stummeltoren ein", analysierte Regio-Süd-Trainer Achim Mai die hohe Ausfallquote von über 40 Prozent. Alessia Panduritsch (TuS Gutach) wurde Fünfte, Stefanie Gfrörer (SC Menzenschwand) fuhr auf Rang elf.

Bei den Jungs fährt Seriensieger Lukas Krauss (SSC Schwenningen) weiterhin in einer eigenen Liga. Pirmin Burger (SZ Elzach) stieg mit 5,5 Sekunden Rückstand als Dritter aufs Podest, gefolgt von Max Kiefer (SC Oberkirch), Nico Burda (IAR Hochschwarzwald) und Paul Gfrörer (SC Menzenschwand) auf den Plätzen vier, sechs und sieben. Eine Höhendifferenz von 217 Metern mussten die Schüler-Rennläufer beim Riesenslalom am Tag darauf bewältigen. Dies erforderte nicht nur Mut, sondern bei der anspruchsvollen Kurssetzung mit Geländeübergängen auch eine kontrollierte Skiführung. Pirmin Burger erzielte mit Rang zwei nach souveränem ersten Durchgang einen Achtungserfolg. Die zweitbeste Schwarzwälder Platzierung holte sich Nico Burda als Sechster knapp vor Max Kiefer und Paul Gfrörer. Das Siegertrio in der U14 stellten einmal mehr Leo Scherer (ST Freiburg), Paul Hartmann (TuS Gutach) und Moritz Wiesler (SC Münstertal) auf den Gesamträngen zehn bis zwölf.