"Wenn mehr Zeit ist, gibt es Schupfnudeln"

Jürgen Ruoff

Von Jürgen Ruoff

Do, 15. Januar 2009

Biathlon

BZ-Interview mit dem Breitnauer Biathleten Benedikt Doll, der für die Junioren-WM in Kanada gesetzt ist und fast schon so gut kochen kann wie Vater Charly.

BIATHLON. Benedikt Doll von der SZ Breitnau schwebt derzeit sportlich auf Wolke sieben: Drei von vier Deutschlandpokal-Rennen hat der Biathlet bei der Jugend 18 in dieser Saison gewonnen, zuletzt siegte er zweimal am Notschrei, und für die Junioren-Weltmeisterschaft Ende des Monats im kanadischen Canmore ist er ebenfalls qualifiziert. BZ-Redakteur Jürgen Ruoff hat sich mit dem Jugend-Staffelweltmeister des Vorjahres vor der Abreise ins WM-Trainingslager über das bevorstehende Abitur, die Titelkämpfe in Kanada und seine Kochkünste unterhalten.

BZ: Was machen Ihre Vorbereitungen auf das schriftliche Abitur im März?

Doll: Die sind in vollem Gang, aber ich muss schon ganz schön kämpfen.

BZ: Und nun kommt Ihnen auch noch die Junioren-Weltmeisterschaft in Canmore vom 27. Januar bis 3. Februar in die Quere? Zuvor ist noch ein WM-Trainingslager in Ridnaun/Südtirol. Sie werden mehrere Wochen in der Schule fehlen und wenig Zeit zum Lernen haben.

Doll: Sicher, wenn ich keinen Leistungssport betreiben würde, könnte ich mich mehr aufs Abitur konzentrieren. Ich muss jetzt aber einfach die Gegebenheiten akzeptieren. Das heißt, ich konzentriere mich jetzt erst einmal auf die Junioren-Weltmeisterschaft und nach meiner Rückkehr aus Kanada aufs Abitur.

BZ: Wie viele Schulbücher werden Sie nach Kanada mitnehmen?

Doll: Es sind auf jeden Fall viele. So kurz vor dem Abitur wird in der Schule meistens der Stoff wiederholt. Da muss ich nun vieles selber machen und für jedes Fach und jedes Thema passende Bücher mitnehmen.

BZ: Und die holen Sie dann abends heraus und büffeln, ...

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