Mit Präzision in die deutsche Top Zehn

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 22. Mai 2019

Radsport

Wallbacher Kunstradduo Wirth/Probst bei Junioren-DM auf Rang acht / Titel für RV Lottstetten.

KUNSTRADFAHREN (BZ). Erfolgreicher Auftritt von Maria Wirth und Stefanie Probst bei der deutschen Junioren-Meisterschaft in Köln: Die Kunstradfahrerinnen des RSV Wallbach haben im Zweier den achten Platz belegt. DM-Erfahrung hatte das RSV-Duo bereits in der Schülerinnen-Konkurrenz gesammelt, nun feierten sie auf Juniorinnen-Ebene ihr Debüt bei den nationalen Titelkämpfen. Wirth, 16, und Probst, 14, befinden sich in der vier Jahrgänge umfassenden Juniorinnen-Klasse in ihrer zweiten Saison, bei der DM reihten sie sich mit eingereichten 95,00 Punkten auf Rang acht unter 14 Paaren ein, und diese nominelle Platzierung "wollten sie mit einer sauber gefahrenen Kür verteidigen", so ihre Trainerin Angelika Wirth.

Teils waren die Abstände zwischen den einzelnen Paaren nur gering, folglich waren Maria Wirth und Stefanie Probst auf eine möglichst fehlerfreie Darbietung angewiesen, um die anvisierte Platzierung zu erreichen. "Von Nervosität war bei den beiden nichts zu spüren", berichtete Angelika Wirth, die Wallbacherinnen absolvierten ihre ausgiebig trainierten Übungen ohne Sturz "präzise und sauber". In der Wertung erzielten Maria Wirth und Stefanie Probst 73,79 Punkte, womit sie 4,97 Zähler unter ihrer persönlichen Bestleistung blieben. Eine Verbesserung der eigenen Rekordmarke "verhinderten lediglich ein Streckfehler der Beine und einige Unsicherheiten", erklärte Angelika Wirth. Im Klassement verteidigten die Wallbacherinnen den achten Rang – mit einem minimalen Vorsprung von 0,05 Zähler auf den neunten Platz.

Den DM-Titel sicherte sich der favorisierte Zweier des RV Lottstetten: Anika Papok und Anna-Sophia von Schneyder durften in Köln ihre erste Juniorinnen-Meisterschaft bejubeln, von 128,40 Punkten hatten sie deren 102,51 ausgefahren. Im Vorjahr hatte das RVL-Duo den dritten Platz erreicht, damals mit einer höheren Punktzahl (106,70). Den Titel gewannen Papok und von Schneyder mit einem knappen Vorsprung: Ganze 0,87 Zähler trennten sie von Rang zwei.