Über alle Zweifel erhaben?

Michael Dörfler

Von Michael Dörfler

Sa, 04. Juli 2015

Radsport

Die 102. Tour de France soll in Deutschland zu einem Plädoyer für den Radsport werden / Hoffnung in eine neue Generation.

FREIBURG. Irgendwie ist es ein Neuanfang. Jedenfalls fürs öffentlich-rechtliche Fernsehen in diesem Land. Wenn von diesem Samstag an die 102. Tour de France durch die Niederlande, Belgien und – natürlich – Frankreich rollt, zeigt das Erste wieder Livebilder. Verbunden ist diese Entscheidung mit der Hoffnung, dass es mit dem professionellen Radsport wieder aufwärtsgeht. Wobei der Bezug auf sportliche Höchstleistungen bewusst außen vor gelassen wird.

Den Sendegewaltigen, und wohl auch einem Großteil der noch immer diesem Sport huldigenden Gemeinde, geht es in erster Linie um ethisch-moralische Gründe. Also darum, dass die Fahrer wieder mehr ihrer ehrlich antrainierten Form und ihrem Instinkt vertrauen mögen, als der unendlichen Fülle an verbotenen medizinischen Hilfsmitteln.

In dunklen Laboratorien künstlich aufgepepptes Blut, dazu Spritzen, Pillen und sonstige Wunderwaffen aus den für Sportler verbotenen Giftschränken der Medizin, hatten das bunte Feld in all den Jahren ...

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