Bundesliga

Nächste Klatsche: SC-Frauen gehen in Essen 0:5 unter

Eyüp Ertan

Von Eyüp Ertan

Mo, 25. November 2019 um 17:34 Uhr

SC Freiburg

Die Erstliga-Fußballerinnen des SC Freiburg haben bei der SGS Essen mit 0:5 (0:1) verloren. Das Team von SC-Coach Daniel Kraus agierte von der 37. Minute an in Unterzahl.

Es ist wettbewerbsübergreifend die dritte Niederlage in Folge, auch die Unterbrechung durch die Punktspielpause wegen Länderspielen hat offenbar dem Lager der Freiburgerinnen nicht gut getan.

Nach dem 0:8 gegen den VfL Wolfsburg sowie der 2:3-Pokal-Achtelfinal-Niederlage gegen Potsdam setzte es nun in Essen den nächsten herben Rückschlag für die Spielerinnen aus Freiburg: Mit 0:5 musste sich das Team von Daniel Kraus gegen dessen Ex-Verein in Essen geschlagen geben. Ein Ergebnis, das dazu führt, dass die Freiburgerinnen die drittschlechteste Defensive der Liga stellen.

Gegen die SGS starteten die Freiburgerinnen denkbar schlecht in die Partie: Bereits in der zweiten Minute kassierte der Sportclub das 0:1. Torschützin war Lea Schüller. Noch vor dem Seitenwechsel setzte es den nächsten Rückschlag: Innenverteidigerin Virginia Kirchberger musste mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche (37.). Ein 0:1-Rückstand zur Pause, dazu die Unterzahl sowie kaum Spielkontrolle: "Wir sind von Beginn an nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben nichts von dem, was wir uns vorgenommen hatten umgesetzt", sagte Daniel Kraus über die Partie in Essen.

In der zweiten Halbzeit sollte es denkbar bitter werden für die Freiburgerinnen – die Essenerinnen legten durch Nina Brüggemann (66.), Nicole Anyomi (74.), Lea Schüller (86.) und Maria Lange (90.) vier weitere Mal nach und sorgte so für Freiburgs Gegentore Nummer 25 bis 28. SC-Trainer Daniel Kraus wollte nach Abpfiff nichts schönreden: "Das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung – das ist ernüchternd für uns."

Der SC Sand aus der Ortenau gewann indes in Jena 2:0 durch Tore von Dina Blagojevic (48.) und Ricarda Schaber (58.).
Der SC Freiburg spielte mit: Frohms – Karl, Mégroz, Kirchberger - Knaak, Minge, Beck, Lotzen (74. Sanders), Müller (66. Wieder) – Starke, Bühl (84. Hegenauer).