Niederlage in Leverkusen

Nils Petersen: "Arbeit gegen den Ball hat uns erschöpft"

David Weigend

Von David Weigend

So, 03. März 2019 um 19:08 Uhr

SC Freiburg

BZ-Plus Der SC Freiburg verliert bei Bayer Leverkusen mit 0:2 und findet kaum einmal den Weg vors gegnerische Tor. Stattdessen fragt man sich, wie es die Werkself schaffte, Katz und Maus mit dem SC zu spielen.

Manchmal kommt es anders, als erwartet. Und manchmal passiert genau das, was man vermutet hat. In die zweite Kategorie fällt die Auswärtsniederlage des SC Freiburg in Leverkusen. "Du brauchst hier eben noch mehr Qualität am Ball", sagte Christian Streich in seiner etwas zerknitterten Trainingsjacke nach dem Spiel. "Das haben wir gewusst. Und wir haben die ganze Woche darüber gesprochen. Aber du kannst es nicht herbeireden. Du musst es auf dem Platz schaffen."

Es war bemerkenswert, mit welcher Genauigkeit eintraf, was Streich zwei Tage zuvor in der Pressekonferenz in Freiburg vorausgesagt hatte. Wenn Leverkusen den Ball hat, lässt die Mannschaft den Ball laufen, über 20, 25 Stationen. Den Gegner mürbe machen, Dominanz erzeugen durch langatmige Ballstafetten, garniert von flinken Rochaden auf den Sechser- und Achter-Positionen; den Kontrahenten hinterherlaufen lassen, ihm dadurch die Energie ...

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