Bundesliga

Noch mal alles raushauen: Saisonfinale zwischen Freiburg und Nürnberg

Michael Dörfler , Florian Kech

Von Michael Dörfler (Text), Florian Kech (Video)

Do, 16. Mai 2019 um 21:52 Uhr

SC Freiburg

Zum Abschluss der Saison 2018/19 tritt der SC Freiburg gegen die beiden Absteiger an: In Hannover gab’s zuletzt ein herbes 0:3 – nun kommt der 1. FC Nürnberg ins Schwarzwaldstadion.

Das 0:3 verlorene Spiel gegen die als Absteiger feststehende Mannschaft von Hannover 96 ist schmerzhafte Geschichte, am kommenden Samstag nun biegt die Fußball-Bundesliga auf die Zielgerade ein. Und wieder bekommt es der Sportclub Freiburg mit einem Team zu tun, das bereits weiß, dass es die kommende Spielzeit in der zweiten Liga unterwegs sein wird. Zu Gast ist der Nürnberger Club, aktuell mit gerade mal 19 Zählern als Tabellenletzter geführt und so etwas wie der in Agonie gefallene Traditionalist der deutschen Kickerzunft. Mit neun Meistertiteln und drei Pokalsiegen galten die Franken einst als eine der ganz großen Nummern des deutschen Fußballs. Aber das ist lange her.

"Wir sind ausverkauft." Sascha Glunk
Respekt hat man beim Sportclub trotz allem eine ganze Menge vor diesem Gegner. "Die werden alles tun, um sich mit einem Sieg aus der Liga und vor der anstehenden Sommerpause von ihren Anhängern zu verabschieden", glaubt Trainer Christian Streich zu wissen. Als Indiz für die Annahme darf gelten, dass der FCN alle 2400 Gästekarten angefordert – und wohl auch abgesetzt hat. "Wir sind ausverkauft", verkündete Pressesprecher Sascha Glunk am Donnerstagmittag.

Video: Christian Streich bezeichnet jüngste Einstellung als "No-Go"



Nach der bitteren 0:3-Dusche bei den 96ern, zogen Streich und seine Trainerkollegen in dieser Woche die Intensität im Training wieder an. Auch der SC möchte sich schließlich mit einem Sieg in die Pause verabschieden. "Alle haben gut mitgemacht", verriet der Trainer, der zu personelle Konsequenzen aber nichts sagen wollte. Lediglich hinter die Teilnahme von Janik Haberer setzte Streich ein Fragezeichen – dieser sei "angeschlagen". Nicht ausschließen wollte der Coach, dass Spieler zum Einsatz kommen könnten, die man verletzungsbedingt länger nicht mehr spielen gesehen hat.

Mehr zum Thema: