DFB-Pokalhalbfinale

Steht auf, wenn ihr Badener seid: Die große Rivalität

Martin Halter

Von Martin Halter

Mi, 17. April 2013

SC Freiburg

Die Rivalität zwischen Baden und Württemberg schwindet immer mehr – nur im Fußball hält man noch gern fest an den alten Stammesfehden.

Die Zeiten, in denen Berliner Kammerjäger und Giftmörder noch zu Radikalmitteln mit blumigen Namen wie "Reichels Schwabenpulver" oder "Schwabentod Morida" griffen, sind längst vorbei. Man geht heute zivilisiert mit ethnischen Minderheiten um, auch wenn man ihre Weckle nicht mag; niemand weiß das besser als politisch korrekte Freiburger. Als Wolfgang Thierse gegen die mangelnde Integrationsbereitschaft der Berliner Schwaben lästerte, dürften unter den Spätzle-Attentätern und 3000 Hassmails, die gegen seine Schwabenschelte protestierten, auch ein paar aus exilbadischen Kreisen gekommen sein. Das badisch-schwäbische Wutbürgertum ist schon beim Kampf gegen Stuttgart 21 zusammengerückt. Und in der Diaspora (und erst recht im feindlichen Ausland, wo jeder Deutsche unter Sauschwaben-Verdacht steht) verblassen ...

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