SPORTVORSCHAU

Toni Nachbar

Von Toni Nachbar

Sa, 20. März 2021

EHC Freiburg

EHC Freiburg muss in Kaufbeuren ran

Der 6:3-Arbeitssieg gegen die Bayreuth Tigers am Donnerstagabend hat den zweiten Tabellenplatz des EHC Freiburg in der DEL 2 etwas gefestigt. Der Vorsprung der Wölfe auf den Dritten, die Tölzer Löwen, beträgt nun drei Punkte. Das Auswärtsspiel am heutigen Samstag beim ESV Kaufbeuren (17 Uhr, live auf SpradeTV) wird jedoch eine Herausforderung für das Team von Trainer Peter Russell. An den ersten Auftritt in dieser Spielzeit beim Tabellensechsten haben die Freiburger keine guten Erinnerungen: Einen Tag vor Silvester verloren sie in Kaufbeuren nach schwacher Leistung mit 2:6, das Spiel wurde anschließend am Grünen Tisch mit 5:0 für den ESV entschieden, weil die Wölfe nicht zwei Förderspieler auf dem Spielberichtsbogen aufgeführt hatten. Für den EHC, bei dem zuletzt Ben Meisner und Nikolas Linsenmaier angeschlagen fehlten, trafen aus dem stark besetzten Kader zuletzt gegen Bayreuth Marvin Neher, Chad Bassen, Marc Wittfoth, Gregory Saakyan, Peter Spornberger und Topscorer Andrée Hult. Die Kaufbeurer indes standen diese Woche bereits zwei Mal auf dem Eis. Nach dem 3:2-Auswärtssieg nach Verlängerung in Bad Nauheim unterlag die Mannschaft von Trainer Rob Pallin in Crimmitschau mit 2:6.

SC-Frauen im Pokal gegen Potsdam

Teil drei der englischen Woche: Am Sonntag, 13 Uhr, treffen die Freiburger Frauen im Viertelfinale des DFB-Pokals im Möslestadion auf Turbine Potsdam. Am Mittwoch endete das SC-Gastspiel in der Liga in Bremen mit 1:2– mit Sicherheit hätten die Freiburgerinnen mit einem Erfolgserlebnis für ein besseres Gefühl vor dem Pokalspiel sorgen können. Doch so oder so: Bei einem Sieg am Sonntag winkt den Freiburgerinnen das Halbfinale – und damit eine realistische Chance auf die zweite Pokalfinal-Teilnahme der Vereinsgeschichte. "Turbine Potsdam ist eine Mannschaft, die im Spiel nach vorne über viel Wucht verfügt. Ich erwarte eine Partie auf Augenhöhe, bei der Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden", sagt SC-Trainer Daniel Kraus. In der vergangenen Saison war für den Sportclub im Pokalachtelfinale Schluss – Gegner damals: Turbine Potsdam. Ohnehin garantiert das Aufeinandertreffen dieser Teams ein torreiches Spiel: In den vergangenen drei Bundesligaspielen erzielten beide Teams zusammen 17 Treffer. Für SC-Trainer Daniel Kraus sind diese Zahlenspielchen lediglich Beiwerk, denn: "Wir werden uns gegen Potsdam auf unser Spiel konzentrieren und alles daransetzen, zum Abschluss der Englischen Woche ins Pokalhalbfinale einzuziehen", so der Freiburger Fußballlehrer. Sollten die Freiburgerinnen weiterkommen, wäre schon klar, auf wen sie Anfang April auswärts treffen würden: Entweder auf die SG 99 Andernach oder auf Eintracht Frankfurt.