Entwicklung braucht neue Rheinbrücke

Annette Mahro und Michael Baas

Von Annette Mahro & Michael Baas

Mi, 13. Juni 2018

Basel

Trinationale Verkehrsstudie zum grenzübergreifenden Stadtentwicklungsgebiet 3Land hält neue Rheinbrücke in Basel für unabdingbar.

BASEL. Geredet wird von einer neuen Rheinbrücke in Basel schon lange. Nun ist sie gesetzt, und zwar als Kernelement des 2011 eingeleiteten trinationalen Stadtentwicklungsprojektes "3Land", das die Städte Weil am Rhein, Hüningen und Basel ums Dreiländereck am Basler Rheinhafen Kleinhüningen forcieren. Das zumindest schlägt die Verkehrsstudie vor, die den Stadt- und Großräten der drei Kommunen nun im Basler Ratssaal vorgestellt wurde. Allerdings soll diese Brücke nicht für dem motorisierten Individualverkehr (MIV) geöffnet werden, wohl aber für Bus- und Tramverkehr ausgelegt sein.

Eine "Jahrhundertchance" nennt der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels das 3Land-Projekt. Mit einem Raumkonzept hatten die drei Städte 2015 einen ersten großen Schritt getan, diese Chance zu gestalten. Mit der trinationalen Verkehrsstudie, die ein interdisziplinäres Team aus drei Planungsbüros unter Federführung des Büros Kontextplan erarbeitet hat, folgt nun ein Zweiter. Die darüber angedachte neue Rheinüberquerung wäre die achte zwischen der Basler Schwarzwald- und der Weiler Palmrainbrücke. Sie soll etwa auf der Höhe der Wiesemündung den Basler Nordwesten verbinden mit dem Hüninger Südosten, wo große Teile des 3Land-Areals liegen (Foto).

Priorität für den Nahverkehr
Kernüberlegung der Macher der Verkehrsstudie ist es, dem Fuß-, Rad- und öffentlichen Nahverkehr Priorität einzuräumen. Das soll nicht zuletzt der infolge der Verdichtung und der ...

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