Mehr Förderung, weniger Einnahmen

Tanja Bury

Von Tanja Bury

Fr, 12. April 2019

Titisee-Neustadt

BZ-Plus Ausbaukonzept für schnelles Internet im Hochschwarzwald vom Zweckverband vorgestellt / Zuschüsse von 90 Prozent erwartet.

HOCHSCHWARZWALD. "Dass es schnelles Internet braucht – darüber müssen wir nicht mehr reden. Wir müssen darüber reden, wie wir das rasch hinbekommen." Martin Barth, Erster Landesbeamter des Landkreises, und Alexander Schmid, Geschäftsführer des Zweckverbands Breitband Breisgau-Hochschwarzwald, stellten am Mittwoch vor den Gemeinderäten aus neun Kommunen die Netzausbaupläne für die Region vor. Garniert waren sie mit guten und schlechten Nachrichten.

Die Situation
Im Januar 2018 hat sich der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald gegründet. Auch Eisenbach, St. Märgen, Breitnau, Feldberg, Hinterzarten, Friedenweiler, Lenzkirch, St. Peter und Titisee-Neustadt haben sich dem Verband angeschlossen. Das Ziel: schnelles Internet in die bislang unterversorgten Gebiete des Kreises zu bringen – und zwar über Glasfaseranschlüsse zu jedem Haus. Als unterversorgt – und damit als weißer Fleck – gelten Bereiche mit Breitbandkapazitäten von weniger als 30 Megabit pro Sekunde. Nur hier kann und darf der Zweckverband tätig werden, nur hier wird der Ausbau gefördert. Das fertige Netz vergibt der Zweckverband dann an einen Betreiber, der dafür Pacht bezahlt. Die Ausschreibung laufe, die Entscheidung soll bis zum Herbst fallen.

Die Planung
Immer wieder gab es in der Vergangenheit Kritik an der Arbeit des Zweckverbands: Es gehe zu langsam voran, zu dürftig sei die Kommunikation. "Vieles, was wir getan haben, ist nicht zu sehen", machte Schmid deutlich. Der Verband habe seit seiner Gründung ...

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