Mit dem Akkordeon auf Abenteuerreise

Heinrich Fehrenbach

Von Heinrich Fehrenbach

Mo, 20. Mai 2019

St. Märgen

Erst nach drei Zugaben darf "Chill Out" die Bühne verlassen.

ST. MÄRGEN. Einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend gestaltete das Akkordeonorchester Chill Out in der Schwarzwaldhalle. Getreu dem gewählten Thema "Abenteuer Akkordeon" wurden die Stücke ausgewählt.

Das Schülerorchester "Chillies" unter Leitung von Melanie Waldvogel eröffnete den Abend mit dem Stück "Echo Prelude" von Hans Günter Kölz und "Best of Kika" mit den Titeln "Schloss Einstein", "Die Pfefferkörner" und "Neues vom Süderhof". Die Stücke wurden von Kevin Schwer, Marina Rombach und Philipp Waldvogel angesagt. Das Akkordeonorchester Chill Out unter der Leitung von Traub eröffnete die musikalische Reise mit dem Stück "Misteriosa Venezia". Das Stück spielt in Venedig und ist eine Komposition des italienischen Orchesters Rondo veneziano, das klassische Melodien mit rockigen Rhythmen kombiniert.

Es folgten Stücke wie "Marvin Gaye", ein Erfolgshit aus dem Jahr 2015 von Charlie Puth, " The Pink Panther". Das Stück wurde erstmals 1963 auf der großen Kinoleinwand ausgestrahlt. Im allerersten Film jagt der Pariser Polizeiinspektor Jacques Clouseau das Phantom, welches den "rosaroten Panther" stehlen will. Dabei handelt es sich um einen riesigen Diamanten.

Nach der Pause folgte die Rhapsodie "Israel Shalom" des Komponisten Kees Vlak. Begonnen hat die Rhapsodie mit einer musikalischen Interpretation des Purimfestes, das ausgelassen und fröhlich gefeiert wird. Vor allem die turbulente Stadt Tel Aviv ist berühmt für dieses Fest. Aber auch die Einsamkeit der Wüste Negev und das Nomadentum sind zentrale Bestandteile der israelischen Kultur.

Solisten bekommen besonderen Applaus

Abenteuerlich wurde es beim folgenden Stück: "The Windmills of your mind". Vom Viktor Silvester Orchestra stammte das nächste Stück "Acapulco", eine schwungvolle Melodie. Das Gute- Laune- Lied zauberte dem Publikum ein Lächeln ins Gesicht.

Es folgte die Polka "Auf der Autobahn". Ein Stück das nicht nur begeisterte Akkordeonliebhaber kennen. Es stammt von Avo Avsenik, der berühmt für seine stimmungsvollen Oberkrainer war.

Mit der irischen Tanzshow "The Lord of the dance" endete das Konzert. Der charakteristisch flotte Stepptanz fand sich in diesem Arrangement von Hans Günter Kölz in den schnellen Fingerbewegungen der Akkordeonspieler wieder.

Erst nach drei Zugaben konnten die Spielerinnen und Spieler sowie Dirigent Axel Traub die Bühne verlassen. Besonderen Applaus gab es auch für die Solisten Melanie Waldvogel und Katharina Harder sowie Moritz Mark am Schlagzeug. Katharina Harder und Sonja Schlegel führten charmant durch das Programm.