Wald war auch Weideraum

Horatio Gollin

Von Horatio Gollin

Mi, 13. November 2019

St. Peter

BZ-Plus In St. Peter spricht Forstwissenschaftler Uwe Eduard Schmidt über Waldwirtschaft einst und heute.

ST. PETER. Der Verein Zähringer Zentrum lud zum Vortrag über die Entwicklung der Waldwirtschaft vom Mittelalter bis heute in das Benediktinerkloster ein. Mehr als 100 Besucher kamen, um den Ausführungen des Forstwissenschaftlers Uwe Eduard Schmidt zu folgen.

Die Kopie eines historischen Stichs zeigte, wie sich die Jäger hinter einer Kuh-Attrappe versteckten und ihre Flinten auf Rehe anlegten. "Kühe im Wald waren völlig normal", erklärte Uwe Eduard Schmidt, Professor für Forst- und Waldgeschichte. "Eine Kuh braucht etwa drei Hektar Wald um satt zu werden." Seit dem Mittelalter wurde der Wald auch als Weideraum für Schweine, Schafe oder Ziegen genutzt. Schweine wurde insbesondere mit Eicheln gemästet. In seinem Vortrag ‚Wald und Wirtschaft gestern und heute im Zähringerdorf St. Peter‘ leistete der Forstwissenschaftler einen historischen Abriss der Entwicklung der Waldwirtschaft ab dem ...

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