Stadt will einen Rahmen schaffen

Gerhard Walser

Von Gerhard Walser

Fr, 06. Dezember 2019

Emmendingen

BZ-Plus Mit einem neuen Bebauungsplan soll auf dem Kastelberg Nachverdichtung ermöglicht werden, doch nicht um jeden Preis.

EMMENDINGEN. Die einen sprechen von Wildwuchs und wollen den Status Quo am liebsten erhalten, den anderen sind die großen Grundstücke eine Last, die sie gerne neu gliedern und bebauen möchten: Am Emmendinger Kastelberg ist es schwer, die Interessen unter einen Hut zu bringen. Mit einem neuen Bebauungsplan, der jetzt in die Offenlage gehen soll, versucht die Stadt, einen "gemeinsamen Rahmen" zu schaffen, der allen gerecht wird. Ziel ist eine behutsame Nachverdichtung.

Im Mai 2017 hatte der Gemeinderat den Aufstellungsbeschluss getroffen und eine Veränderungssperre erlassen, um die bauliche Entwicklung in dem gehobenen Wohngebiet aus den 1960er Jahren wieder besser in den Griff zu bekommen. Immer wieder hatte es seit der Aufhebung der bestehenden Pläne im Jahr 2010 eine "Tendenz zu unangemessener Nachverdichtung des Bestands" gegeben, wie es in der Sitzungsvorlage heißt. Große Mehrfamilienhäuser, wie sie über Bauanträge im ...

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