HINTERGRUND: Selbstverpflichtung Für Mitarbeitende

Hans-Peter Müller

Von Hans-Peter Müller

Do, 09. Mai 2019

Staufen

Seit zwei Jahren gibt es in der evangelischen Kirchengemeinde Staufen Kindswohlschulungen. Diese haben inzwischen alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden absolviert, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Nach der Schulung müssen sie eine Selbstverpflichtungserklärung unterschreiben, in der unter anderem Folgendes steht:
» Ich schütze mir anvertraute Menschen vor Schaden und Gefahren. Ich achte darauf, dass kein Übergriff, kein sexueller Missbrauch und keine Gewalt möglich werden.
Ich habe (...) keine sexuellen Kontakte zu mir anvertrauten Kindern, Jugendlichen und schutzbefohlenen Erwachsenen.
» Ich achte auf offene und unterschwellige Formen von Grenzverletzungen, die Mitarbeitende, Kinder, Jugendliche und schutzbefohlene Erwachsene begehen. Ich spreche Grenzverletzungen an und vertusche sie nicht.
Ich beziehe gegen sexistisches, diskriminierendes, rassistisches und gewalttätiges Verhalten in Wort und Tat aktiv Stellung.
» Ich nehme Kinder, Jugendliche und schutzbefohlene Erwachsene ernst, wenn sie sich über sprachliche, körperliche und sexualisierte Gewalt mitteilen möchten.
Ich halte mich bei einem Verdacht auf Übergriffe, sexuellem Missbrauch und Kindeswohlgefährdung an die Handlungspläne der Evangelischen Landeskirche in Baden.
Ich versichere, dass ich nicht wegen einer Straftat (...) mit sexualisierter Gewalt verurteilt bin oder ein solches Verfahren gegen mich anhängig ist.