Risse

Staufen: Geschädigter Hausbesitzer verklagt Land

Alexandra Sillgitt

Von Alexandra Sillgitt

Fr, 19. Februar 2010 um 18:21 Uhr

Staufen

Die Risse durchziehen sein ganzes Haus – jetzt verklagt ein Staufener das Land Baden-Württemberg auf Schadenersatz. Sein Vorwurf: Die Bohrung hätte nie genehmigt werden dürfen.

Der Kamin und die Fußbodenheizung sind kaputt, Türen und Fenster undicht. "Ich kann das ganze Gebäude nicht mehr heizen", klagt Claus Herrmann im Interview mit dem SWR. "Das ist keine Wohnqualität mehr." Der Staufener ist einer von fast 250 Betroffenen, deren Häuser von Rissen durchzogen werden.

Für die Gebäudeschäden sollen Geothermie-Bohrungen im Jahr 2007 verantwortlich sein. Zeitweise hob sich die Erde in der Stadt im Schnitt um einen Zentimeter pro Monat. Mittlerweile konnte der Prozess verlangsamt – aber nicht gestoppt werden.

Für Herrmann ist der Fall klar: Das Landesamt für Geologie hätte das unsichere Bohrverfahren niemals zulassen dürfen. Sein Vorwurf richtet sich dem Medienbericht zufolge gegen das Bohrverfahren selbst. Demzufolge ist nur für die ...

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