Zufälle, Einfälle, Spezialfälle

Das waren die Kuriositäten der Kommunalwahl 2019 im Breisgau

Kathrin Blum

Von Kathrin Blum

So, 02. Juni 2019 um 14:49 Uhr

Stegen

BZ-Plus Hinter all den Zahlen, Daten und Namen der Kommunalwahl verbergen sich interessante und bisweilen kuriose Geschichten. Die BZ hat einige davon gesammelt.

Fleißige und fähige Wähler
Mit einer Wahlbeteiligung in Höhe von 79,3 Prozent ist die Gemeinde Au im Freiburger Umland nicht zu toppen. Sölden (78,7 Prozent) und Horben (77,9) müssen sich knapp geschlagen geben. In noch einer Sache ist Au Siegerin: Dort gab es keinen einzigen ungültigen Stimmzettel. In Sachen Wahlbeteiligung gibt es tatsächlich Kommunen in Baden-Württemberg, denen es gelungen ist, die 80-Prozent-Marke zu knacken: zum Beispiel die nur gut 300 Einwohner zählende, selbstständige Gemeinde Ibach im Kreis Waldshut, die mit einer Wahlbeteiligung in Höhe von 81,9 Prozent von sich reden macht. Am wahlfaulsten im Breisgau zeigen sich übrigens die Umkircher, die mit 54,7 Prozent im Breisgau-Ranking zwar weit hinten liegen, im Vergleich mit dem Landesdurchschnitt von 58,5 Prozent aber gar nicht so schlecht dastehen.

Parität ist selten
Die Gemeinde Au ist übrigens noch in einer dritten Sache (traurige) Siegerin: Der Männeranteil im neuen Gemeinderat liegt dort bei 90 Prozent. Mit rund 86 Prozent sind Buchenbach und Umkirch nur unwesentlich fortschrittlicher. Ganz anders die Gemeinde Ebringen: Dort sitzen sechs Frauen und sechs Männer am Ratsrund. Stimmenkönigin Eveline Jenne von der Frauenliste sagt dazu: "Wir freuen uns riesig über das Ergebnis." Und sie erinnert daran, dass die schlechte Frauenquote vor 25 Jahren der Grund für sie und ...

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