Ein halber Liter Blut im Dienste der Menschlichkeit

Ralph Lacher

Von Ralph Lacher

Fr, 20. September 2019

Steinen

Gemeinde und DRK ehren bei einer kleinen Feier 28 Blutspender, die zehn und 25 Mal gespendet haben / Unerlässliche Prozedur.

STEINEN-HÖLLSTEIN (vfsw). Blutspender sind Lebensretter, sagte Bürgermeister Gunther Braun am Mittwochabend bei der Ehrung von Blutspendern im Sitzungssaal des Höllsteiner Rathauses. Zahlreich erschienenen waren die zehn- und 25-maligen Blutspender. Für ihren wiederholten Aderlass sollten die insgesamt 28 Männer und Frauen von der Kommune und vom DRK die entsprechende öffentliche Anerkennung bekommen. Blutspenden sei wichtig für die Versorgung des Gesundheitswesens mit frischen Blutkonserven und dementsprechend seien Blutspender, die alljährlich zu den verschiedenen Spendenterminen des DRK kommen, sehr soziale Menschen, denen Dank gebühre, sagte DRK-Vorsitzender Hartmut Loritz.

Bei den jährlich zwei Spendenaktionen in der Wiesentalhalle habe man im Schnitt 250 bis 300 Blutspender(innen), sagte Loritz. Der DRK-Chef erinnerte daran, dass Blutspenden schon viele, viele Menschenleben gerettet haben, seit die moderne Medizin dazu in der Lage ist, Blut als Konserve haltbar zu machen. Die Entnahme von rund einem halben Liter Blut sei für den Körper des Spenders kein Problem, hieß es weiter aus dem Mund des DRK-Mannes. Schon innerhalb von zwei, drei Tagen habe der Körper den Lebenssaft nachproduziert. Für das DRK sei es sehr wichtig, dass man viele treue Blutspender hat, die teilweise seit Jahren und Jahrzehnten kommen, so Loritz. Nur so könnten Engpässe vermieden werden.

Blutkonserven, so betonte der DRK-Fachmann weiter, würden nicht nur zur Erstversorgung bei Unfällen dringend benötigt, sondern auch bei Krebsbehandlungen, anderen Therapien und längeren Operationen. Loritz vergaß nicht zu erwähnen, dass Blutspenden beim DRK Vorteile für den Spender dergestalt hat, dass sein Blut regelmäßig getestet wird auf Hepatitis, Syphilis, Röteln und HIV.

Für zehnmaliges Blutspenden ging die entsprechende Ehrung mit Urkunde, Ehrennadel des DRK und einem Weinpräsent der Gemeinde an Toni Bogenschütz, Simon Grether, Ramona Häßler, Christine Hering, Kati Jurth, Wolfgang Kropf, Stephan Mohr, Mario Naglito, Michael Pfäffle, Lisa Saporito, Tobias Schlageter, Angelika Siefert, Gabriele Thoren, Brit Unger, Lena Vollmer, Sylvia Wölffel und Karlfrieder Zandt. Die nicht anwesende Silvia Sauer erhält ihre Urkunde und Nadel postalisch.

Für 25 Mal Blutspenden ging die Ehrung an Liv Fünfschilling, Rita Juraschek, Sascha Müller, Beate Preuß, Heiko Strohmeier und Linda Vollmer. Da nicht anwesend, erhalten Andreas Höft, Ute Kießig, Ingrid Ritthaler und Larissa Volkov ihre Urkunden auf postalischem Weg.

Die Blutspender, die 50 und mehr mal Blut gespendet haben, werden beim Neujahrsempfang im Januar nächsten Jahres ausgezeichnet.