Badespaß gab’s schon vor dem Freibad

Edelgard Bernauer

Von Edelgard Bernauer

Do, 30. August 2018

Stühlingen

BZ-Plus 1960 wurde das Freibad in Stühlingen eröffnet / Vorher sorgten Brunnen und vor allem die Wutach für Abkühlung.

STÜHLINGEN. Bis 1960 genossen die Stühlinger ihre sommerlichen Badefreuden in chlorfreiem Wutachwasser, nämlich im "Ränkli", dort, wo das Wasser des Heimburgerkanals in die Wutach zurückfloss, und im aufgestauten Heimburgerkanal oberhalb der Schraubenfabrik. Altstadt-Kinder planschten in den drei Stadtbrunnen und dann gab es noch zahlreiche andere kleine Bachläufle. Nur ins Metzgerbächli traute sich niemand, denn das Wasser dort konnte von jetzt auf gleich blutrot werden, nämlich dann, wenn in der Metzgerei Schüle Schlachttag war.

Nach dem Krieg besuchten nicht wenige Stühlinger auch das Naturbad in der Schweizer Nachbargemeinde Obwiesen im mit Wutachwasser gespeisten Gonon-Kanal. Dort gab es sogar Umkleidekabinen für Männlein und Weiblein, während auf der deutschen Seite Buschwerk als Sichtschutz ...

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