Narrengericht kennt keine Gnade

Jutta Binner-Schwarz

Von Jutta Binner-Schwarz

Do, 10. März 2011

Stühlingen

Höchststrafe selbst für den Ehrenzunftmeister.

STÜHLINGEN. Keine Gnade kannte das hochwohllöbliche Narrengericht der "Hungrige Stühlinger". Um der Gerechtigkeit willen schreckte Klagenärrin Gudrun vom Unterdorf auch vor der allerhöchsten Narrenprominenz nicht zurück. Sie bezichtigte den Ehrenzunftmeister Ehrenfried Arnhalder mangelnder Solidarität mit den gemeinen Hansele.

Während diese tropfnass durch den Umzug des Tiengener Hochrheinnarrentreffens gumpten, versteckte sich der EZ knochentrocken und zufrieden lächelnd auf dem Komedienwagen der Prominenz. Auch habe ihm sein wiederholtes medienwirksames Auftreten bei der "Konstanzer Fasnacht" den Ruf eines "Inhaus-Hansele" eingebracht. Des Weiteren sei zu befürchten, dass er künftig statt der hiesigen Narrensprüche "Ho-Narro!" rufen werde. Selbst die unerschütterliche Verteidigerin ...

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