Im Sumpf der Bürokratie

Südbadische Unternehmen ziehen sich aus Frust aus Frankreich zurück

Holger Schindler und Bärbel Nückles

Von Holger Schindler & Bärbel Nückles

Di, 06. August 2019 um 19:58 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Macrons Entsendegesetz für Mitarbeiter deutscher Unternehmen empört etliche Betriebe. Eine Umfrage der IHK Südlicher Oberrhein zeigt, wie die Formalitäten die grenzüberschreitende Wirtschaft belasten.

"Wir können es nicht beweisen, aber es gibt klare Indizien dafür, dass es hier auch um Protektionismus geht, um den Schutz der französischen Wirtschaft vor ausländischer Konkurrenz", sagt Steffen Auer, Präsident der IHK. Auer spricht vom Entsendegesetz des Nachbarlands, das für Betriebe, die Mitarbeiter zum Arbeitseinsatz über die Grenze schicken, einen beträchtlichen bürokratischen Aufwand mit sich bringt.

Loi Macron, Macron-Gesetz – unter dieser Bezeichnung ist das französische Entsendegesetz auch bekannt. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat es in seiner Zeit als Wirtschaftsminister unter seinem Vorgänger François Hollande auf den Weg gebracht. Es regelt, was deutsche Arbeitgeber zu beachten haben, wenn sie ihre Leute über den Rhein schicken, um dort etwas zu montieren, zu warten, Waren abzuliefern ...

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