Atomkraft

AKW Fessenheim investiert und rüstet nach – nicht ohne Trotz

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Mi, 10. April 2013 um 20:27 Uhr

Südwest

In drei Jahren soll es abgeschaltet werden. Dennoch steckt der Betreiber EDF Millionen in die Nachrüstung des Atomkraftwerks Fessenheim – in stiller Hoffnung auf einen Weiterbetrieb?

Schon der überfüllte Parkplatz vor dem Kraftwerk zeigt, dass drinnen Ungewöhnliches ansteht. In den kommenden Tagen wird Block I angehalten. Wie alle 18 Monate werden die Brennelemente entnommen. Dann aber geschieht etwas bisher Einmaliges. "Etwa zehn Tage, nachdem wir ihn angehalten haben, wahrscheinlich in der letzten Aprilwoche, können die Arbeiten beginnen", sagt Direktor Thierry Rosso. Die Sockelplatte unter dem Reaktordruckbehälter des ältesten noch aktiven französischen Reaktors soll auf 82 Quadratmetern mit 50 Zentimeter Beton verstärkt werden.

"Meine Aufgabe ist es, unter absolut sicheren Bedingungen Strom zu produzieren." Thierry Rosso Der Ernstfall, eine Kernschmelze, ist das Szenario, gegen das der Beton schützen soll. Ein Kran steht bereits. Nach und nach wird die ...

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