Denkmalschutz

Die 60.000 Bodendenkmale im Land sind gefährdet

Karen Bauer

Von Karen Bauer

Di, 18. Februar 2014 um 07:25 Uhr

Südwest

"So ein Keltengrab im Wald sieht einfach aus wie ein relativ müder Hügel", sagt Thomas Deines von der Landesforstverwaltung. Und genau darin liegt das große Problem für diese Bodendenkmäler und deren Schutz.

Etwa 60 000 Bodendenkmale und archäologische Fundstellen gibt es in Baden-Württemberg, doch für den Laien sind sie oft nicht zu erkennen. Und deshalb laufen sie stets Gefahr, etwa bei Bauarbeiten kurzerhand beschädigt oder gar zerstört zu werden.

"Die Reste keltischer Hügelgräber bei Karlsruhe-Neureut zählen genauso als Bodendenkmal wie Überbleibsel des römischen Limes oder Schanzanlagen aus dem Dreißigjährigen Krieg", erklärt Andrea Bräuning von der in Freiburg ansässigen Denkmalschutzbehörde. Laut Gesetz sind solche Fundstellen zu schützen, wenn an ihrer "Erhaltung aus ...

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