Aufarbeitung

Das Karlsruher Institut für Technologie lässt NS-Vergangenheit früherer Führungskräfte klären

Stefan Jehle

Von Stefan Jehle

Mi, 04. November 2015

Südwest

Seit fast drei Jahren lässt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein Gutachten erarbeiten, das mögliche belastende Momente zur Vergangenheit des früheren Leitungspersonals in der Nazizeit zum Gegenstand hat. Der Verdacht scheint sich zu erhärten, dass der 1956 als „Reaktor-Station“ und später als Kernforschungszentrum firmierende Vorläufer des Instituts in der Anfangszeit regelrecht ein Sammelbecken für NS-Militärs war.

Wohl eher durch einen Zufall war sich das 2009 aus der Fusion der Universität und des ehemaligen Forschungszentrums entstandene Karlsruher Institut für Technologie (KIT) der eigenen Entstehungsgeschichte bewusst geworden. 2012 stellte die Hochschule die Namen ihrer seit der Gründung ernannten Ehrensenatoren ins Internet. Dabei fiel Kritikern schnell ins Auge, dass auch der 1969 zum Ehrensenator der Uni ernannte ehemalige Chef des Forschungszentrums, Rudolf Greifeld, auf der Liste stand – ...

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