Störobjekt

Das Atomkraftwerk Fessenheim war von Anfang an von Protesten begleitet

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mi, 28. November 2018 um 09:10 Uhr

Südwest

BZ-Plus In Fessenheim an der Grenze zu Deutschland steht Frankreichs ältestes Atomkraftwerk. Es war von Anfang an Ziel des Protests beiderseits des Rheins. Entsprechend groß ist die Erleichterung über die nun für 2020 angekündigte Abschaltung.

Es sind nicht wenige Menschen im Breisgau, die immer wieder einmal über den schlimmsten Fall nachdenken: Dass sie wegen eines Störfalls in Fessenheim rasch ihre Häuser verlassen müssen, nur das Wichtigste in den Koffer gepackt, und in irgendwelchen Notunterkünften außerhalb der Gefahrenzone untergebracht werden. Oder dass radioaktive Gase austreten, ohne dass dies bemerkt wird, und wegen der vorherrschenden Westwinde über den Rhein in die dortigen Wohngebiete treiben.

Vor diesem Hintergrund wird nachvollziehbar, welche Ängste in Südbaden mit dem Atomkraftwerk in Fessenheim verbunden werden. Die Besorgnisse mögen in vielen Fällen irrational sein – aber denken nicht auch die deutschen Behörden über solche Schreckensszenarien eines großen atomaren Unfalls nach? Zeigt nicht die lange Serie von Störfällen, dass es in dem ...

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