Wiederansiedlung

Der Kiebitz soll auch im Breisgau wieder eine Heimat finden

Manuel Fritsch

Von Manuel Fritsch

Mi, 01. August 2018 um 19:24 Uhr

Südwest

BZ-Plus Im Markgräflerland soll eine selten gewordene Vogelart geschützt werden - der Kiebitz. Nicht nur Nistplätze sind für die Wiederansiedlung wichtig, auch seine Fressfeinde müssen bekämpft werden.

Die Vielfalt von Flora und Fauna ist auch in Baden-Württemberg bedroht. Deshalb gibt es jetzt ein Programm des Landesumweltministeriums, das dem Artenschwund begegnen soll. In einer kleinen Serie stellt die BZ einzelne Projekte in Südbaden vor. Heute: die Wiederansiedlung des Kiebitz’.

Er ist einer der ersten Frühlingsboten. Das laute "kiju-wit" des Kiebitz’ und sein von Weitem erkennbarer Flug läuten oft schon im Februar das Ende des Winters ein. Im Markgräflerland, im Schwemmfächer des Neumagens bei Staufen, lebten in den 80er-Jahren noch rund 40 Paare des taubengroßen Zugvogels. In den feuchten Wiesen fand der Kiebitz gute Nistplätze und viel Raum, um seine Jungen großzuziehen, bevor sie im Spätsommer die Reise in den Süden antraten.

Der Neumagen kommt aus dem Münstertal. Bei ...

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