"Es ist alles rätselhaft daran"

Das Gespräch führte Jochen Fillisch

Von Das Gespräch führte Jochen Fillisch

So, 28. Januar 2018

Südwest

Der Sonntag In Basel und Umgebung sind Ameisen von einer tödlichen Krankheit befallen, die ein Pilz auslöst.

Jeder weiß, wie nützlich sie in der Natur sind: Ameisen beseitigen Kadaver, durchlüften den Boden, reduzieren Schädlinge, verbreiten Samen. Jetzt haben Forscherinnen der Universität Basel herausgefunden, dass Ameisen im Raum Basel an einer rätselhaften Pilzerkrankung leiden, die zum Tod führt. Welche Folgen das für die Arten und die Ökologie hat, kann auch Ameisenspezialistin Brigitte Braschler in der jetzigen Phase der Untersuchungen noch nicht genau sagen.

Der Sonntag: Frau Braschler, dass Ameisen unerklärlich todkrank werden, klingt erst einmal absonderlich. Um was für eine Krankheit handelt es sich denn?

Es handelt sich um die so genannte Näpfchenkrankheit, bei der sich der Pilz Myrmicinosporidium durum im Hinterleib der Ameise festsetzt. Von dort aus gelangt er in andere Körperteile und bis in den Kopf. Schließlich stirbt sie.

Der Sonntag: Was weiß man über diese Krankheit?

Bislang nur sehr wenig. Sie wurde erstmals 1927 bei Ameisen in der Nähe von Würzburg ...

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