Konflikt

Freiburger Café Palestine steht in der Kritik

Simone Höhl

Von Simone Höhl

Fr, 13. Januar 2017 um 11:17 Uhr

Südwest

Es gibt heftige Kritik an einer Veranstaltung des Café Palestine. Denn sie wolle angelehnt an eine Naziparole zum Boykott Israels aufrufen, so der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Farid Esack aus Südafrika soll in der Universität über "BDS und Antisemitismus" referieren. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft ist fassungslos, das studentische "Referat gegen Antisemitismus" an der Freiburger Uni wütend und ein Stadtrat empört: Sie alle fordern von der Universität, den Termin abzusagen.

BDS ist eine Kampagne gegen Israel, die Abkürzung steht für Boykott, Abzug von Investitionen, Sanktionen. Das soll Druck auf Israel machen, die Besatzung der palästinensischen Gebiete zu beenden. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft sei bestürzt, schrieb ihr Präsident Hellmut Königshaus aus Berlin dem Freiburger Uni-Rektor: Die einseitige Veranstaltung wolle angelehnt an die ...

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